Ausblick GTV M4 - TV Zell

Wenn die GTV Herren heute in Zell und am kommenden Sonntag im Freien Gymnasium die beiden Spitzenspiele gegen den TV Zell bestreiten, sprechen viele schon von einer "Vorentscheidung im Aufstiegskampf". An dieser Stelle soll diesem allzu optimistischen und etwas realitätsfernen Denken entgegen gewirkt werden. Es stimmt, dass mit Trainer Dominik Bucher wieder Kultur in den Verein gekommen ist, die Männerabteilung, welche kurz vor der Auflösung statt, erfreut sich Neuzugang um Neuzugang und bisher übertreffen auch die Resultate die Erwartungen. Nichts desto Trotz sind wir erst ganz am Anfang. Die Mannschaft wurde neu zusammengestellt, Leistungsvermögen und Anspruchsdenken liegen weit voneinader entfernt. Ebenso die Bereitschaft, alles für einen Aufstieg zu tun. Dies sieht man beispielsweise an der Tatsache, dass das Team heute ohne diverse Leistungsträger nach Zell fahren muss, da diese anderen Verpflichtungen nachgehen müssen. Aus diesen und anderen Gründen ist eine Zielvorgabe Aufstieg erst ab der kommenden Saison realistisch. Dannzumal wird man sich auch überlegen, wieder 2 Herrenteams zu melden: eines, mit ambitionierten Junioren und den Aktiven, welche auch entsprechend auf einen Aufstieg hinarbeiten wollen. Eine 2. Mannschaft soll dann Gefäss für weniger ambitionierte Herren, sowie die Junioren sein, welche den Sprung in die erste Mannschaft (noch) nicht schaffen.

Überhaupt ist festzuhalten, dass im Verein einiges noch Baustelle ist und derzeit an allen Ecken und Enden gearbeitet wird. Erste Erfolge sind da, doch davon dürfen wir uns nicht blenden lassen. Erst wenn wir es schaffen, nachhaltig zu arbeiten und allen GTVlern Perspektiven bieten zu können, erst wenn wir genügend Funktionäre wie Trainer, Schiedsrichter und Zeitnehmer haben um genügen Teams stellen zu können, erst dann dürfen wir uns kurz auf die Schulter klopfen, doch noch sind wir nicht so weit. Die Herren freuen sich auf die Vergleiche mit dem favorisierten TV Zell, ein Nicht-Aufstieg in dieser Spielzeit wäre aber kein Beinbruch, sondern vielmehr logisch.

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