Spielberichte F2 Saison 2011/2012


TV Pratteln NS - GTV Basel

15:21, .10:21, kein Spiel gegeneinander, 17:21, 18:23, 19:24.

 

Dies sind die Resultate aus GTV Sicht der letzten 6 Saisons (inkl. der aktuellen), wenn die Baslerinnen im Pratteler KSZ antraten. Der letzte Auswärtssieg datierte vom 14. Januar 2006, als man mit 22:18 die Oberhand behielt (es war dies der einzige GTV-Sieg in jener Saison).

 

Von jenen Teams, welche sich damals gegenüber standen, waren am Donnerstag Abend noch 10 Protagonisten im Einsatz:

 

Die Spielerinnen Aysegül Yesilyayla, Nora Ammann, Nadja Lincke und Marina Maricic, sowie Trainer Christian Weyer auf Seiten des GTV (Yeliz Saydam gehörte zwar damals wie heute zum Kader des GTV, verpasste aber beide Spiele, Lorena Plozza und Sofie Müller spielten damals, fehlten diesmal aber verletzt).

 

Für Pratteln spielten damals wie heute Fabienne Böni, Ruth Zogg, Jennifer Croce und Madleine Degen.

 

Torhüterin Claudia Sigg spielte vor 6 Jahren auf Seiten des GTV, inzwischen hat sie aber die Seiten gewechselt und trägt nun die Farben der Pratteler.

 

Dennoch waren die Vorzeichen nicht dieselben wie damals. Zwar ging Pratteln als designierter (und inzwischen bestätigter) Regionalmeister als Favorit in die Partie, doch hatten die GTVlerinnen mit Heimsiegen in Cup und Meisterschaft im vergangenen Jahr und einem höchst unglücklichen Unentschieden im diesjährigen Heimspiel gezeigt, dass sie den Baselbieterinnen ein ebenbürtiger Gegner sind.

 

Zur Vorbereitung auf das so wichtige Spiel für die GTVlerinnen, bat Trainer Christian Weyer am ungewohnten Mittwochabend zum Taktiktraining. Eine 4:2-Deckung wurde eingeübt, um dem starken Pratteler Rückraum um Fabienne Böni das Tempo zu nehmen. Dass die Spielerinnen zugehört hatten, zeigte sich in den ersten 7 Minuten der Partie:

 

Die GTVlerinnen deckten hervorragend und liessen kaum Chancen der Gastgeberinnen zu. Einziges Manko: die eigene Chancenauswertung. So stand es nach ebendiesen 7 Minuten 3:0 für die Baslerinnen und Pratteln bekundete augenscheinlich Mühe mit der ungewohnten Defensivspielweise (obschon der GTV bereits im Heimspiel auf diese Taktik gesetzt hatte, schienen sich die Prattelerinnen nicht wirklich damit beschäftigt zu haben). Was darauf folgte war ein offener Schlagabtausch mit Vorteilen auf Seiten des GTV. Dank einer sehr disziplinierten und solidarischen Abwehrleistung und den hervorragenden Torhüterinnen Aysegül Yesilyayla und Chantale Rechsteiner konnten sich die GTVlerinnen zur Pause einen 2-Tore-Vorsprung erspielen.

 

In der Pause entschied man sich dann dafür, den Pratteler Plänen gegen die 4:2 entgegen zu wirken und auf eine 6:0-Deckung umzustellen.

Dass die Überraschung geglückt war, konnte man den Gesichtern der Prattelerinnen ablesen, welche Bände sprachen.

 

Durch unkonzentrierte und schlecht vorbereitete Würfe ermöglichte man den Gastgeberinnen zwar einfache Tore zum zwischenzeitlichen Ausgleich, doch das Team fing sich rasch wieder und knüpfte an die starke Leistung der 1. Hälfte an.

 

Der TV Pratteln NS hatte zwar inzwischen auf eine doppelte Manndeckung umgestellt, was die GTVlerinnen aber nicht weiter störte. Man war auf diese taktische Massnahme vorbereitet gewesen und hatte aus diesem Grund auch auf eine 2. Kreisläuferin verzichtet und stattdessen gleich 5 Halbspielerinnen aufgeboten.

 

So liessen sich jeweils 2 Rückraumspielerinnen in Manndeckung nehmen und tankten dabei Kraft für die Abwehr, während die Kreisläuferin und abwechselnd eine der Aussenspielerinnen durch 2 weitere Rückraumspielerinnen ersetzt wurden. So kam man im Spiel 4 gegen 4 auch dank der hervorragenden Regie der Spielmacherinnen Simone Thomann und Marina Maricic immer wieder zu klaren Torchancen. Als der GTV erstmals mit 6 Treffern in Führung lag, schwand bei den Gastgeberinnen sichtlich der Glaube daran, die Partie noch einmal drehen zu können. In dieser Phase spielten die Baslerinnen aber noch einmal mit dem Feuer, als Angriffe nicht zu Ende gespielt und taktische Anweisungen des Trainers bezüglich der Torwürfe ignoriert wurden. Nur dank Torhüterin Aysegül Yesilyayla, welche in Durchgang 2 von Minute zu Minute stärker wurde, konnte der Vorsprung gehalten werden.

 

Am Ende war die Erleichterung gross, endlich wieder in Pratteln gewonnen zu haben und den vermeintlichen "Fluch" der Prattler Heimstätte endgültig besiegt zu haben.

 

Die Freude war aber auch nicht überschwänglich, denn noch hat man den Pokal nicht gewonnen. Im Endspiel wartet das Team der SG ATV/KV Basel, welches den favorisierten RTV nach Verlängerung bezwingen konnte. Der GTV ist gewarnt und wird keinesfalls den Fehler machen, die Blau-Weissen zu unterschätzen. Der Hunger nach einem Titel ist gross, die Spielerinnen wollen ihn mit der Titelverteidigung im Regio-Cup zumindest teilweise stillen.

 

Ort und Datum der Austragung des Finales sind noch nicht bekannt.

 

TV Pratteln NS - GTV Basel 19:25 (10:12)

 

Datum: Donnerstag, 29.03.2012

Spielbeginn: 19.30 Uhr

Ort: Pratteln KSZ

Schiedsrichter: Roland Metzmeier 

GTV: Yesilyayla, Rechsteiner (16.-30.); Ammann (4/2), Doh Lou Botty (3), El Saghir, Engeler (5), Lincke, Maricic (1), Misteli (2), Socin, Thomann (2), Troncoso (2), Verga (3), Wittmer (3/2).

 

Bemerkungen: GTV ohne: Ivanovic, Plozza (beide langzeitverletzt), Müller (verletzt), Saydam (abwesend), Gambino (pausiert), Bartels, Ben Sayed, Dolfi, Petraschke (alle nicht im Aufgebot).

 


GTV Basel - TV Kleinbasel

Im letzten Meisterschaftsspiel der Saison empfingen die GTVlerinnen den abtretenden Regionalmeister und aktuellen Tabellendritten, den TV Kleinbasel.

 

Der Gegner der Gäste hatte sich in den vorhergehenden Spielen ein Bild der GTVlerinnen machen wollen, doch war die Überraschung gross, als die Gastgeberinnen zum Einen nicht in der gewohnten 3:2:1-Deckung verteidigten, sondern in einem Gegner-spezifischen 6:0 und im Vergleich zur Partie am Donnerstag nicht Chantale Rechsteiner, sondern die zuvor geschonte Aysegül Yesilyayla im Tor stand. Zudem musste der GTV auf die abwesenden Sara Troncoso, Michèle Engeler und Yeliz Saydam, sowie die diversen Verletzten verzichten.

 

Zu Beginn der Partie wurde deutlich, dass hier zwei abwehrstarke Teams aufeinandertreffen, lange Zeit stand es 3:1 für den GTV, ehe man sich bis zur Pause mit 8:4 absetzen konnte. Dennoch hatte man irgendwie das Gefühl, als spielten die Gastgeberinnen mit angezogener Handbremse.

 

Diese zu lösen war denn auch Hauptdiskussionspunkt in der Pausenansprache. 4 Tore zu kassieren ist gut, 8 zu erzielen deutlich zu wenig.

 

Die Spielerinnen schienen Gehör für die Worte des Trainers zu finden und erhöhten nun deutlich das Tempo. Wie entfesselt wirbelten sie die abbauenden Kleinbaslerinnen durcheinander und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Am Ende stand ein durchwegs verdienter 22:11 Erfolg der GTVlerinnen, welche nun zum 10. Mal in Folge ungeschlagen blieben. Dennoch schmerzen die beiden Niederlagen, welche in der Woche vor Beginn dieser Serie zu Buche stehen. Denn es ist diese Woche, welche darüber entscheidet, dass nun der TV Pratteln am Ende ganz oben stehen wird und nicht die Spielerinnen des GTV.

 

Da die Prattelerinnen am Wochenende ohne zu spielen zu 2 Punkten kamen (Handball Birseck sagte das Spiel am Freitag ab) haben sie nun gleich viele Punkte auf dem Konto wie die Baslerinnen. Da diese aber gerade zu Beginn der Saison Partien gegen schwächere Gegner zu wenig deutlich gewannen, würde lediglich ein Sieg des TV Sissach in Pratteln mit 24 Treffern Differenz den GTV zum Meister machen. Und so gerne man dies den Sissacherinnen gönnen würde, so unwahrscheinlich ist dieses Szenario.

 

So bleibt dem GTV lediglich, dem konstanteren Konkurrenten aus Pratteln zur Meisterschaft zu gratulieren und ihnen viel Glück in der Aufstiegsrunde zu wünschen. Zuvor will man aber die Ehre wiederherstellen und den designierten Meister im Regio-Cup-Halbfinale aus dem Wettbewerb werfen um der SG ATV/KV Basel ins Endspiel nachzufolgen.

 

Das Spiel findet am Donnerstag um 19.30 Uhr im KSZ Pratteln statt. Die Spielerinnen und der Trainer freuen sich über jede Unterstützung.

 

GTV Basel - TV Kleinbasel 22:11 (8:4)

 

Datum: Sonntag, 25.03.2012

Spielbeginn: 14.30 Uhr

Ort: Freies Gymnasium

Schiedsrichter: Guido Lämmler

 

GTV: Yesilyayla; Ammann (6), Doh Lou Botty (6), Dolfi, El Saghir (2), Lincke, Maricic, Misteli, Socin (2), Thomann (1), Verga (2), Wittmer (2).

 

Bemerkungen: GTV ohne: Ivanovic, Plozza (beide langzeitverletzt), Müller (verletzt), Engeler, Rechsteiner, Saydam, Troncoso (alle abwesend), Gambino (pausiert), Bartels, Ben Sayed, Petraschke (alle nicht im Aufgebot).

 


GTV Basel - Satus TV Birsfelden

Grosse Spielfreude im Freien Gymnasium! Die 2. Liga Damen des GTV wurden ihrer Favoritenrolle gegen den Tabellenletzten aus Birsfelden eindrücklich gerecht und fuhren den bislang höchsten Saisonsieg ein.

 

Von Beginn weg war zu spüren, dass die GTVlerinnen an diesem Abend nichts anbrennen lassen wollten. In der Abwehr wurde konsequent zugepackt, in Angriff und Abwehr gehörte jeder Abpraller den Gastgeberinnen.

 

So distanzierte man den überforderten Gegner bereits zur Pause mit 11 Toren Differenz. Während man in den Spielen gegen Oberwil und Sissach häufig den Weg über den Kreis suchte, reagierte das Team diesmal hervorragend auf die im Zentrum kompakte, aber auf den Halb- und Aussenpositionen nicht überzeugende birsfeldner Defensive. So wurde gezielt der Weg über die Aussenpositionen gesucht, was sich in 11 Toren von diesen Positionen manifestiert. Mit 5 Treffern aus 7 Versuchen war dabei Rechtsaussen Nadja Lincke die erfolgreichste Torschützin unter den Flügelspielerinnen.

 

Doch auch die Rückraumspielerinnen nutzten die Freiräume welche Ihnen geboten wurden. 23 Treffer liessen sich die beiden Rückraumreihen gutschreiben, wobei auch die Spielmacherinnen Marina Maricic (2) und Simone Thomann (3) ihre Torgefährlichkeit unter Beweis stellten.

 

Grossen Anteil am deutlichen Erfolg hatte aber auch die Defensive, allen voran Torhüterin Chantale Rechsteiner. Die 20jährige wehrte 21 von 31 Bällen ab, was einer Quote von beeindruckenden 68 % entspricht. Unter anderem hielt sie alle 3 Siebenmeter der Gäste.

 

Das gesamte Team konnte nun also Selbstvertrauen für die beiden schwierigen Partien gegen Kleinbasel und Pratteln tanken.

 

Am Sonntag treffen die GTVlerinnen im letzten Meisterschaftsspiel zu Hause gegen den Tabellen-3. TV Kleinbasel (14.30 Uhr, FG). Am Donnerstag steht dann das Regio-Cup-Halbfinale gegen den designierten Regional-Meister TV Pratteln NS auf dem Programm (19.30 Uhr, KSZ Pratteln).

 

GTV Basel - Satus TV Birsfelden 35:10 (16:5)

 

Datum: Donnerstag, 22.03.2012

Spielbeginn: 20.30 Uhr

Ort: Freies Gymnasium

Schiedsrichter: Roland Metzmüller

 

GTV: Rechsteiner; Ammann (5), Doh Lou Botty (4/1), Dolfi, El Saghir (1), Lincke (5), Maricic (2), Misteli (2), Socin (2), Thomann (3), Troncoso (7), Verga (3), Wittmer (1).

 

Bemerkungen: GTV ohne: Ivanovic, Plozza (beide langzeitverletzt), Yesilyayla (rekonvaleszent), Müller (verletzt), Engeler (abwesend), Gambino (pausiert), Bartels, Ben Sayed, Petraschke (alle nicht im Aufgebot).

 

GTV vergibt 1 Siebenmeter. Rechsteiner hält 3.


GTV Basel - TV Sissach

Im Hinspiel in Sissach kam so einiges zusammen: Abwesenheiten und eine unterirdische Leistung beim GTV, sowie eine hervorragende Leistung des TV Sissach, was schliesslich in einem verdienten Sieg der Baselbieterinnen mündete.

 

Am gestrigen Sonntag war alles anders. Zwar fehlten dem GTV mit allen Verletzten und Abwesenden wieder 7 Spielerinnen, doch konnten diese Absenzen durch das breite Kader aufgefangen werden. Auf der anderen Seite fehlten auch dem TV Sissach die eine oder andere Spielerin und diejenigen, welche da waren bekundeten Mühe mit der sehr kompakt stehenden Basler Abwehr.

 

Offensiv verhaspelten sich die GTVlerinnen zwar anfangs, als sie Tempo mit Hektik zu verwechseln schienen. Mit zunehmender Spieldauer wurde dies aber besser und die Angriffe wurden konsequenter und variabler zu Ende gespielt.

 

Insgesamt lässt sich festhalten, dass den GTVlerinnen die Revanche für Hinspiel geglückt ist und das Team bereit ist für die verbleibenden Aufgaben in Meisterschaft und Pokal.

 

Nächster Termin ist das Meisterschaftsspiel gegen den Satus TV Birsfelden. Anwurf am Donnerstag ist um 20.30 Uhr im Freien Gymnasium.

 

GTV Basel - TV Sissach 13:28 (6:14)

 

Datum: Sonntag, 18.03.2012

Spielbeginn: 17.00 Uhr

Ort: Freies Gymnasium

Schiedsrichter: Thomas Beha

 

GTV: Rechsteiner; Ammann (4), Doh Lou Botty (3/1), Dolfi, El Saghir,       Engeler (1), Maricic (1), Misteli (1), Thomann, Troncoso (4), Saydam (1), Verga (2), Wittmer (8/2).

 

Bemerkungen: GTV ohne: Ivanovic, Plozza (beide langzeitverletzt), Yesilyayla (rekonvaleszent), Müller (verletzt), Socin, Lincke (beide abwesend), Gambino (pausiert), Bartels, Ben Sayed, Petraschke (alle nicht im Aufgebot).

 


Meisterschaft: HC Oberwil - GTV Basel

Nach der Fasnachtspause ging es für die 2. Liga Spielerinnen des GTV ähnlich weiter wie davor: mit vielen Abwesenden. Aus unterschiedlichen Gründen musste Trainer Christian Weyer gleich 8 Spielerinnen ersetzen, 6 wenn man die Langzeitverletzten abzieht. Dafür standen ihm aber die Torhüterinnen Chantale Rechsteiner und Aysegül Yesilyayla (auf dem Feld), sowie Michèle Engeler nach ihrem Auslandaufenthalt wieder zur Verfügung. èberhaupt hatte man zwar insgesamt 5 Halbspielerinnen zur Verfügung, allerdings nur 2 Aussen und eine angeschlagene Kreisläuferin. Hier zeigte sich einmal mehr die Polyvalenz des GTV-Kaders: Rückraumspielerin Diane Doh Lou Botty und Torhüterin Aysegül Yesilyala wichen auf die Flügel aus, Nora Ammann und Caroline Misteli unterstützten Estelle Dolfi am Kreis.

 

Die GTVlerinnen begannen stark und setzten die Gastgeberinnen immer wieder unter Druck. Im Angriff kam man mit viel Krativität zum Abschluss, in der Abwehr aber machten sich über die gesamten 60 Minuten doch bemerkbar, dass diverse Spielerinnen nicht auf ihren angestammten Positionen verteidigen mussten. Torhüterin Chantale Rechsteiner bestand aber den ersten Ernstkampf nach längerer Pause mit Bravour und konnte insgesamt 20 Paraden verzeichnen.

 

Vorne war man von allen Positionen gefährlich und traf auch dementsprechend von überall. Aus 58 Würfen fabrizierte die GTV-Offensive stolze 35 Treffer, wobei Michèle Engeler sogar gänzlich ohne Fehlwurf blieb. Die Spielfreude war dem ganzen Team anzusehen und es wurde mit einer ordentlichen Portion Selbstvertrauen und Harmonie agiert.

 

In der Abwehr war man zwar nicht immer über alle Zweifel erhaben, doch daran kann gearbeitet werden und wenn alle auf ihren angestammten Positionen verteidigen, sieht das Ganze schon wieder anders aus.

 

Das Team hat gezeigt, dass es bereit ist fürs Heimspiel gegen den TV Sissach, gegen die man noch eine Scharte auszuwetzen hat. Zumindest Eleanor Wittmer und Amina El Saghir dürften kommende Woche ins Training zurückkehren. Dann ist das Team noch breiter aufgestellt und wird alles daran setzen, gegen die Gäste aus dem Baselbiet zu gewinnen.

 

Anwurf ist am kommenden Samstag, um 17.00 Uhr im Freien Gymnasium.

 

HC Oberwil - GTV Basel 17:35 (7:17)

 

Datum: Sonntag, 11.03.2012

Spielbeginn: 16.00 Uhr

Ort: Oberwil Thomasgarten

Schiedsrichter: Ruedi Blaser

 

GTV: Rechsteiner; Ammann (7), Doh Lou Botty (2), Dolfi,               Engeler (6), Lincke (1), Maricic, Misteli (6), Socin (2), Thomann (4), Troncoso (7), Yesilyayla.

 

Bemerkungen: GTV ohne: Verga, Wittmer (beide krank), Ivanovic, Plozza (beide langzeitverletzt), El Saghir, Müller (beide verletzt), Saydam (abwesend), Gambino (pausiert), Bartels, Ben Sayed, Petraschke (alle nicht im Aufgebot).

  

GTV vergibt 2 Siebenmeter.

 


Meisterschaft: GTV Basel - HC Oberwil

Nach den eher erkämpften denn erspielten Punkten in den Partien gegen den RTV, wollten die GTVlerinnen gegen den HC Oberwil auch spielerisch wieder einmal über eine längere Phase überzeugen. In der Abwehr stellte man nach dem 4:2 gegen Pratteln und dem 6:0 gegen den RTV nun wieder auf eine 3:2:1-Deckung um. Im Tor stand mit Nora Ammann eine der Topskorerinnen des Teams, dies, weil mit Aysegül Yesilyayla und Chantale Rechsteiner die beiden Stammtorhüterinnen ausfielen und auch Juniorinnen-Keeperin Sabrina Bartels nicht einsatzfähig war. Ammann ist zwar keine ausgebildete Torhüterin, kam in der Vergangenheit aber zumindest im Training auch schon zum Vergnügen, zwischen den Pfosten zu stehen.

 

Gerade in Halbzeit eins vermochte sich die Neo-Torhüterin gleich mehrmals auszuzeichnen und in Kooperation mit einer Deckung, welche sich mit Fortlauf der Spieldauer zu steigern vermochte, zeigte sie ein gelungenes Debut.

 

Im Angriff wechselten sich Licht und Schatten ab, doch gab es einige sehr positive Dinge. Herauszuheben sind zum einen die beiden Spielmacherinnen Simone Thomann und Marina Maricic, welche beide eine gute Partie zeigten und die Bälle umsichtig verteilten. Davon vermochten zum einen die Spielerinnen der rechten Angriffsseite, welche zusammen 20 Treffer erzielten, zu profitieren, zum anderen Kreisläuferin Eleanor Wittmer, welche sehr stark spielte und ihre erarbeiteten Torchancen zu 5 persönlichen Treffern nutzen konnte.

 

Ausbaufähig war die Leistung der linken Angriffsseite, welche dafür aber defensiv zu überzeugen wusste und die Treffer ihrer Mitspielerinnen stets vorbereiteten. Es war ein Sieg der Mannschaft, was die Verteilung der 32 Treffer auf 10 verschiedene Torschützinnen bestätigt. Und auch wenn die Tabellensituation klar für den GTV sprach, so musste auch dieser "Pflichtsieg" erst eingefahren werden.

 

2 Punkte und 14 Plustreffer für die Tordifferenz sind die statistische Ausbeute dieser Partie, die Zufriedenheit, phasenweise sehr attraktiven Handball gespielt zu haben, die emotionale.

 

Lange ausruhen können sich die Spielerinnen allerdings nicht. Bereits am kommenden Sonntag trifft man zu Hause auf den TV Möhlin. Anwurf im FG ist um 16.00 Uhr.

 

GTV Basel - HC Oberwil 32:18 (15:9)

 

Datum: Sonntag, 05.02.2012

Spielbeginn: 19.15 Uhr

Ort: Freies Gymnasium

Schiedsrichter: Thomas Beha

 

GTV: Ammann; Doh Lou Botty (7), Dolfi,  El-Saghir, Lincke (3), Maricic (1), Misteli (1), Saydam (2), Socin, Thomann (2), Troncoso (8), Verga (3), Wittmer (5).

 

Bemerkungen: GTV ohne: Yesilyayla (verletzt), Rechsteiner (abwesend), Bartels (rekonvaleszent), Ivanovic, Plozza (beide langzeitverletzt), Engeler (Trainingsrückstand), Gambino (pausiert), Ben Sayed, Petraschke (beide nicht im Aufgebot).

 


Meisterschaft: RTV 1879 Basel - GTV Basel

Gerade einmal 52 Stunden Pause waren den beiden Teams vergönnt, ehe sie erneut aufeinandertrafen. Die GTVlerinnen hatten im ersten Spiel die Breite ihres Kaders genutzt, um die dezimierten RTVlerinnen zu ermüden. Diese Taktik schien in den ersten 20 Minuten des heutigen Spieles voll und ganz aufzugehen. In der Deckung standen die GTVlerinnen wie eine Wand und über den Gegenstoss kam man zu einfachen Toren. So stand es 10 Minuten vor Ende der ersten Halbzeit 10:1 für die Gäste. So hätte es nun nach dem Gusto von GTV-Trainer Christian Weyer gerne weitergehen können, doch offensichtlich hatten die Spielerinnen andere Pläne. Im Angriff schloss man überhastet und unvorbereitet ab, in der Deckung entstanden riesige Löcher und so hatte der RTV bis zur Pause einen 5:0-Lauf, welcher im Pausenresultat von 10:6 aus Sicht des GTV gipfelte.

 

Nach einer klaren Pausenansprache folgte eine 2. Hälfte, welche derjenigen des Hinspiels nahe kam. Beide Teams waren offensichtlich müde, oder nicht mehr konzentriert und so entwickelte sich eine Abwehrschlacht mit 2 starken Torhüterinnen, an deren Ende der GTV zwar die Überhand behalten konnte, der RTV jedoch erhobenen Hauptes vom Feld durfte.

Den Zuschauern wurde Hausmannskost serviert: deftiges Abwehrspiel, einfallsloses Angriffsspiel.

Das Wichtigste aber aus GTV-Sicht: die Punkte 3 und 4 gegen einen Tabellennachbarn sind eingefahren, keine Spielerin hat sich verletzt und der Abstand zum TV Pratteln hat sich nicht vergrössert. Bemerkenswert war die Leistung von Linksaussen Sabine Verga, welche in der Deckung zu überzeugen wusste und es im Angriff auf 6 Treffer brachte.

 

Nun haben sich die Spielerinnen das freie Wochenende verdient ehe es dann im Februar gegen Oberwil und Möhlin geht.

 

RTV 1879 Basel - GTV Basel 12:16 (6:10)

 

Datum: Dienstag, 24.01.2012

Spielbeginn: 20.30 Uhr

Ort: Rankhof

Schiedsrichter: Ruedi Blaser

 

GTV: Yesilyayla; Ammann (1/1), Doh Lou Botty (2), El-Saghir, Lincke, Maricic, Misteli, Müller, Socin (1), Thomann, Troncoso (3), Verga (6), Wittmer (3/1).

 

Bemerkungen: GTV ohne: Saydam (geschont), Rechsteiner (abwesend), Ivanovic, Plozza (beide langzeitverletzt), Engeler (Auslandsemester), Gambino (rekonvaleszent), Bartels, Ben Sayed, Dolfi, Petraschke (alle nicht im Aufgebot).

 

Yesilyayla hält einen Siebenmeter.

 


Meisterschaft: GTV Basel - RTV 1879 Basel

 

Nach dem Unentschieden gegen Pratteln in letzter Sekunde blieb den GTVlerinnen nicht viel Zeit die Wunden zu lecken. Sofort ging es gegen den Tabellenzweiten, den RTV Basel weiter. In der Vergangenheit bekundeten die jungen GTVlerinnen immer wieder Mühe mit den RTV-Routiniers. So sehr, dass die Partien gegen die Realturnerinnen die Gymnasiastinnen gar den Meistertitel kosteten. Dementsprechend motiviert ging man ins Spiel.

 

Die Vorgabe war klar: es ging nicht nur darum, dass Spiel gegen den Tabellennachbarn zu gewinnen, sondern auch darum, die Leistungsträgerinnen der Gäste in Hinblick auf das Rückspiel am Dienstag müde zu spielen. Der Auftakt gelang dem Heimteam dabei nach Mass. Nachdem man gegen Pratteln in einer unkonventionelen 4:2-Deckung agierte, wählte man gegen den RTV nun eine etwas klassischere 6:0-Abwehr. Aus dieser heraus agierte man mit konsequentem Tempospiel und konnte sich so bis zur Pause mit 15:5 absetzen. Hinten kassierte man die Gegentreffer praktisch nur per Siebenmeter und im Angriff erarbeitete man sich Chance um Chance. Allerdings begann man kurz vor der Pause damit, im Angriff sträflich zu sündigen, leider war dies eine Art Vorschau darauf, was in Hälfte 2 noch folgen sollte...

 

Denn in dieser zeigten die GTVlerinnen 2 Gesichter: in der Abwehr gingen sie weiterhin konzentriert zu Werke und liessen erneut nur 5 Gegentreffer zu. Im Angriff aber, liess man jegliche Konzentartion im Abschluss vermissen und erzielte seinerseits lediglich 5 Tore. Dies war nebst der mangelnden Konzentration aber auch der starken Leistung von Melanie Hunn im RTV-Tor geschuldet.

 

Die beiden Hauptziele aber wurden erreicht:

 

1. Das Spiel zu gewinnen

 

2. Den RTV nachhaltig zu ermüden

 

Weiter gehts am Dienstag abend im Rankhof gegen den gleichen Gegner. Anwurf ist um 20.30 Uhr.

 

GTV Basel - RTV 1879 Basel 20:10 (15:5)

 

Datum: Sonntag, 22.01.2012

Spielbeginn: 16.00 Uhr

Ort: Freies Gymnasium

Schiedsrichter: Marco Brianza

 

GTV: Yesilyayla; Ammann (4/1), Doh Lou Botty (4/1), El-Saghir (2), Lincke (1), Maricic, Misteli (2), Müller, Socin, Thomann (1), Troncoso (4), Verga (1), Wittmer (1).

 

Bemerkungen: GTV ohne: Saydam (geschont), Rechsteiner (abwesend), Ivanovic, Plozza (beide langzeitverletzt), Engeler (Auslandsemester), Gambino (rekonvaleszent), Bartels, Ben Sayed, Dolfi, Petraschke (alle nicht im Aufgebot).

 

 


Meisterschaft: GTV Basel - TV Pratteln NS

Am Ende waren es 5 Sekunden, welche zum Sieg fehlten. 5 Sekunden, welche das ganze Team in eine kollektive Enttäuschung trieben, nachdem ihnen der verdiente Sieg entrissen worden war. Nun, mit etwas Abstand sollte jeder Spielerin aber klar sein: wir haben toll gekämpft und zum Schluss hatten wir riesiges Pech, so kann es im Sport leider gehen. Doch können wir mit erhobenem Kopf an dieses Spiel denken, in dem wir von einem verlorenen Punkt sprechen, während der Gegner wohl eher einen Punkt gewonnen hat.

 

Die GTVlerinnen stiegen mit einer sehr offensiven 4:2-Deckung ins Spitzenspiel, welche sie extra für diese Begegnung einstudiert hatten. Dies in gerade einmal 4 Trainingseinheiten, in welchen man nie mit dem kompletten Kader trainieren konnte. Die Abwehr-Umstellung von der bewährten 3:2:1-Deckung war ein Risiko, doch eines, welches sich auszahlte. Immer wieder zwang man den Gegner zu einfachen Fehlern, das einzige Manko: man vermochte diese nicht immer auszunutzen. Dennoch konnte man mit dem Pausenstand von 10:11 leben, da man wusste: wir haben die breitere Bank. Zwar hatten sich die Prattelerinnen in der Winterpause nochmals mit 2 Spielerinnen verstärkt, welche bereits Erfahrungen in höheren Ligen sammeln konnten. Doch wussten die GTvlerinnen auch um ihr starkes Kollektiv und so ist es nicht verwunderlich, dass sich 11 verschiedene Spielerinnen der Gastgeberinnen in die Torschützenliste einzutragen vemochten. Positiv in Erscheinung traten auch die jungen Spielerinnen des GTV. Von den 14 eingesetzten Spielerinnen waren 11 23 oder jünger. die restlichen 3 sind 26 - 29, die jüngsten 17 und 18. Darauf dürfen wir ebenfalls stolz sein.

 

In der Deckung wurde bravourös gekämpft und beide Torhüterinnen zeigten immer wieder ihre Klasse. Im Angriff reagierte man gelassen auf die zeitweilige Doppelmanndeckung, stets im Wissen, dass wir 12 potentielle Torschützinnen auf der Platte haben. So waren es am Ende aber eben leider diese verflixten 5 Sekunden. 5 Sekunden, in denen wir es versäumten, das Spiel zu unterbrechen, in denen wir den Prattelerinnen erlaubten, ihre Aussenspielerin nochmals frei zu spielen und in denen diese kaltschnäuzig verwandelte.

Den Sieg aber, gaben wir nicht an dieser Stelle aus der Hand, wäre von den  10 (!) Latten- oder Pfostenschüssen nur einer mehr im Tor gelandet, so häten wir das Spiel gewonnen. Wären wir beim einen oder anderen Freistoss etwas aufmerksamer gewesen, so hätten wir das Spiel gewonnen. Am Ende sollte es aber nicht sein. Pratteln hat den Punkt nicht gestohlen, es war ein ausgeglichenes Spiel in welchem zwei Teams leidenschaftlich um den Sieg kämpften und keiner dem anderen etwas schenkte. Es war ein Spiel, das bis zum Ende spannend war und den Zuschauern beste Unterhaltung bot. Kurz, ein Spitzenspiel, welches Werbung für den Frauenhandball in der Region machte.

 

Wir freuen uns aufs Pokal-Halbfinale gegen den gleichen Gegner.

 

GTV Basel - TV Pratteln NS 24:24 (10:11)

 

Datum: Sonntag, 15.01.2012

Spielbeginn: 16.00 Uhr

Ort: Freies Gymnasium

Schiedsrichter: Ruedi Blaser

 

GTV: Yesilyayla, Rechsteiner (16.-30. und für einen Siebenmeter); Ammann, Doh Lou Botty, El-Saghir, Maricic, Misteli, Müller, Saydam, Socin, Thomann, Troncoso, Verga, Wittmer.

 

Bemerkungen: GTV ohne: Ivanovic, Plozza (beide langzeitverletzt), Engeler (Auslandsemester), Gambino (rekonvaleszent), Bartels, Ben Sayed, Dolfi, Lincke, Petraschke (alle nicht im Aufgebot).

 

Rechsteiner hält drei Siebenmeter.

 


Meisterschaft: Satus TV Birsfelden - GTV Basel

Nach 2 schwachen Vorstellungen in Auswärtsspielen fanden die GTVlerinnen am Samstag in Birsfelden zum Siegen zurück. Und dies mit Stil.

 

Doch der Reihe nach:

 

Der Dezember begann für die Gymnasial-Turnerinnen denkbar schlecht. Mit einer unterirdischen Leistung unterlag man dem TV Sissach auswärts gleich mit 20:15. Beim GTV konnten mit Aysegül Yesilyayla und Sabine Verga gerade einmal 2 Spielerinnen ihre Normalform abrufen, während auf der Gegenseite beim TV Sissach alle Spielerinnen einen Sahnetag einzogen. Diese Kombination aus Nonchalance und unausgeglichener Tagesform brachte dem GTV die erste Meisterschafts-Niederlage der Saison bei und dies gegen einen Gegner, welcher einem grundsätzlich liegt. Damit aber nicht genug:

 

Genau eine Woche später traf man auswärts auf den TV Pratteln NS. Die Prattelerinnen, welche sich geschickt verstärkt hatten, gingen voller Selbstvertrauen in die Partie, hatten sie doch sämtliche Partien deutlich zu Ihren Gunsten entscheiden können. Die Gäste aus Basel hingegen waren noch immer verunsichert nach dem Sissach-Spiel und zeigten dies auch auf dem Feld. Zwar war die Leistung im Vergleich zur Niederlage in Sissach verbessert, dennoch war Pratteln an diesem Abend die bessere Mannschaft. Die Prattelerinnen spielten ihre Angriffe in den entscheidenden Phasen ruhiger und überlegter und zeigten sich kaltschnäuziger vor dem Tor. Deswegen geht dieser Sieg absolut in Ordnung. Das Rückspiel soll dann aber zu einer engeren Angelegenheit  werden.

 

Und nun zum Titelspiel:

 

Man hatte sich viel vorgenommen für dieses letzte Spiel vor Weihnachten. Man wollte die schwachen Spiele der vergangenen Wochen vergessen machen und das Jahr mit einer tollen Leistung und einem positiven Gefühl beschliessen. Nun, dies gelang auf ganzer Linie.

Von Beginn weg waren die GTVlerinnen hellwach und konnten rasch mit 4:0 in Führung gehen. In der Defensive stand man kompakt und erlaubte sich kaum Fehler. Im Angriff spielte man mit viel Elan und Druck und vermochte die Löcher in der Defensive der Gastgeberinnen ein ums andere Mal ausnutzen. So konnte man mit einem 15:3 in die Pause gehen.

 

In dieser wurde beschlossen, dass man mehr als 15 Treffer erzielen wolle und deshalb in der Abwehr etwas grössere Risiken eingehen wolle. Da sich diese Risiken auszahlten und an diesem Abend im Angriff all das funktionierte, was in den vergangenen Partien klemmte, wurde das Spiel zu einem vollen Erfolg. Dies unterstreicht das Endergebnis von 34:12 für den GTV.

 

Nun geht es in die letzte Trainingswoche, welche von einer kurzen Pause gefolgt wird. Trainingsauftakt nach den Festtagen ist nämlich bereits am 3. Januar.

 

Satus TV Birsfelden - GTV Basel 12:34 (3:15)

 

Datum: Samstag, 17.12.2011

Spielbeginn: 19.00 Uhr

Ort: Sporthalle Birsfelden

Schiedsrichter: Roland Weisskopf

 

GTV: Yesilyayla; Doh Lou Botty (5/3), Dolfi (3), El-Saghir (2), Gambino, Lincke (1), Maricic (2), Misteli (3), Saydam (2), Socin (1), Thomann (2), Troncoso (9), Verga (2), Wittmer (2).

 

Bemerkungen: GTV ohne: Ivanovic, Plozza (beide langzeitverletzt), Engeler (Auslandsemester), Ammann, Müller (beide angeschlagen), Rechsteiner (Arbeit), Bartels, Ben Sayed, Petraschke (alle nicht im Aufgebot).

 

Yesilyayla hält vier Siebenmeter.

 

 Strafen: 1x2 min gegen den GTV, 3x2 Minuten gegen Birsfelden.

Meisterschaft: GTV Basel - SG ATV/KV Basel II

Nachdem man im Hinspiel 40 Minuten lang Mühe mit dem gestrigen Gegner bekundet hatte, hatte man sich vorgenommen diesmal von beginn weg Druck zu erzeugen und das Spiel in die gewünschten Bahnen zu lenken.

 

Dies gelang den GTVlerinnen nach einem 0:1-Rückstand sehr gut und man konnte sich bald mit 5:2 erstmals ein wenig absetzen. In der Defensive stand man gut und die beiden Torhüterinnen Chantale Rechsteiner und Ayse Yesilyayla lieferte einmal mehr eine (inzwischen gewohnt) gute Leistung ab.

Dies in Kombination mit einem druckvollen Angriffsspiel überforderte das junge ATV/KV-Team immer wieder und so kamen die GTVlerinnen rasch in ihren Rhythmus. Bis zur Pause konnte man den Vorsprung auf 6 Treffer ausbauen (im Hinspiel lag man zu diesem Zeitpunkt noch mit 3 Toren im Hintertreffen.

 

Die zweite Hälft gestaltete sich ähnlich wie die erste: die Gastgeberinnen fanden immer besser ihren Tritt und zwangen dem Gegner ihr Spiel auf. Auch die vielen Wechsel, welche Trainer Christian Weyer immer wieder vornahm, brachen den Fluss des GTV-Spieles nicht.

Dies, in Kombination mit einer nochmals gesteigerten Defensive führten schliesslich zu einem nie gefährdeten und auch in dieser Höhe verdienten Sieg mit 18 Treffern Differenz.

 

Vor dem Hintergrund des intensiven Spiels vom Dienstag gegen das SPL-Spitzenteam LK Zug, welches sichtlich Spuren hinterlassen hatte, muss man der Mannschaft Respekt für diese Willensleistung zollen. Dabei darf man für einmal auch über die etwas mangelhafte Chancenauswertung hinwegsehen, welche aber in den kommenden Trainings sicherlich Schwerpunkt sein wird.

 

Weiter geht es nun bereits am Donnerstag mit dem Auswärtsspiel beim TV Sissach (20.30 Uhr, Tannenbrunn). 

 

GTV Basel - SG ATV/KV Basel II 28:10 (12:6)

 

Datum: Sonntag, 27.11.2011

Spielbeginn: 16.00 Uhr

Ort: Freies Gymansium

Schiedsrichter:

 

GTV: Rechsteiner, Yesilyayla (16.-30. und 46.-60.); Ammann (5/1), Doh Lou Botty (7), Dolfi, El-Saghir (2/1), Maricic, Misteli (5), Saydam (1), Socin, Thomann (1), Troncoso (5), Verga (1), Wittmer (1).

 

Bemerkungen: GTV ohne: Ivanovic, Plozza (beide langzeitverletzt), Engeler (Auslandsemester), Müller (angeschlagen), Gambino, Lincke (Ferien), Bartels, Ben Sayed, Petraschke (alle nicht im Aufgebot).

 

Rechsteiner hält einen Siebenmeter.

 

 Strafen: 2x2 min gegen den GTV, 3x2 Minuten gegen den ATV.


CH-Cup 1/16-Finale: GTV Basel - LK Zug (SPL1)

18:53 – 22. November 2011


„David gegen Goliath“

Ok, die Ausgangslage war klar und daher waren unsere Ziele eher bescheiden. Wir wollten das Spiel gegen den LK Zug aus der SPL 1 einfach nur geniessen und so lange wie möglich versuchen mit zu halten. Wir waren schliesslich nicht ins FG gekommen weil wir uns etwas beweisen mussten, sondern um vom temporeichen und fairen Handball der SPL 1 zu profitieren. Die Zugerinnen schenkten uns von Anfang an nichts und so überrannten sie uns direkt ab der ersten Minuten mit ihrem schnellen Spiel. Irgendwann sind wir dann aber auch noch im Spiel angekommen und konnten unsere Anfangsnervosität ablegen. Jede Spielerin versuchte ein Tor zu erzielen und so gelangen uns sowohl in der ersten wie auch zweiten Halbzeit von praktisch jeder Position doch noch schöne Treffer. Penaltys wurden herausgeholt und verwertet, Abpraller landeten in unseren Händen, 80% der Schüsse aufs Tor wurden verwertet und unsere Goalies zeigten von der ersten Sekunde an ihre Stärken. Jedes Tor, das wir gegen den starken Gegner aus Zug erzielt haben wurde von allen gross gefeiert.

Fazit: Wir haben enorm vom deutlich schnelleren und anspruchsvolleren Handball des LK Zugs profitiert und haben uns über die 18 Tore gefreut wie Anton. Das Schlussresultat spielte für uns danach keine Rolle mehr, denn wie gesagt, war die Ausgangslage klar und wir wollten einfach nur den niveauvolleren Handball geniessen. Es hat sehr viel Spass gemacht gegen einen solch starken Gegner zu spielen.

Wir gratulieren den Spielerinnen des LK Zugs zum mehr als verdienten Sieg und drücken ihnen die Daumen in den kommenden Spielen des Schweizer Cups.

Auch wünschen wir dem LK Zug eine weiterhin erfolgreiche Meisterschaft in der SPL 1!

Meisterschaft: TV Möhlin - GTV Basel

13:22 – 19. November 2011

 

Das 5. Meisterschaftsspiel stand vor der Tür. An einem Samstag war man zu Gast beim Aufsteiger aus der 3. Liga in Möhlin. Der Gegner war uns nur noch aus der weiten Ferne bekannt, wusste man aber noch, dass auf dem Lande ein etwas rauerer Wind in Sachen Handball wehen würde. Dies erfuhr man dann auch auf und neben dem Spielfeld.

Die erste Halbzeit verlief einigermassen gut. Man stand sicher und kompakt in der Verteidigung und konnte mit einem klaren Vorsprung von 6 Toren in die Pause gehen. Ayse demonstrierte wieder einmal ihr Können im Tor mit wunderschönen Paraden.

In der zweiten Halbzeit lief jedoch in den ersten 10 Minuten sowohl bei uns als auch bei Möhlin nichts mehr mit Toren. Es wurde auf unserer Seite zu hektisch gespielt und verfrüht der Abschluss gesucht, so dass man zu viel an der Latte des Gegentores scheiterte. Erst nach fast 13 Minuten traf man dann endlich wieder aufs Tor. Der Sieg war von Beginn an nicht gefährdet und wir waren klar die überlegene Mannschaft, da wir konstanter spielten.

Verdient haben wir weitere 2 Punkte nach Basel-City gebracht.

Fazit: Hier wird einmal die Behauptung aufgestellt, dass wir das Spiel sicherlich mit noch mehr Toren hätten gewinnen können, wäre da nicht der ein oder andere fragwürdige Schiedsrichterentscheid gewesen. Der rauere Wind auf dem Land hat aber unser Spiel nicht beeinflusst und wir haben klar unsere Stärken gezeigt, indem wir konstanter spielten. Wir liessen uns auch nicht auf das „Gemotze“ der Gegenspielerinnen ein und akzeptieren die Schiedsrichterentscheide mehr oder weniger. Trotzdem fuhren wir etwas konsterniert zurück nach Basel.


Meisterschaft: GTV Basel - SG Handball Birseck

31:19 – 13. November 2011


„31 Tore sind toll, aber…“

Endlich konnten wir unser erstes Heimspiel im FG in dieser Saison bestreiten. Das vierte Spiel war bereits ein Rückspiel. Der Gegner war uns also nicht unbekannt und wir wussten, dass wir 2 Punkte gegen die SG Handball Birseck holen musste. Erst wenige Wochen zuvor hatte man mehr schlecht als recht 2 Punkte aus dem Hinspiel nach Basel geholt. Unsere Defizite waren uns also bekannt und wir wussten, dass diese im Spiel vermieden werden sollten. Der Match begann zwar nicht zu unseren Gunsten – das erste Tor fiel für Birseck – doch nachdem das erste Tor auf unserem Konto verbucht war, lagen wir stets mit mindestens 2 Punkten im Vorsprung und der Sieg war nie ernsthaft gefährdet. Endlich konnten wir zeigen, was in uns steckte. Während vorne wunderschön kombiniert wurde, stand man hinten bis zur Torhüterin kompakt und sicher. Auch beeinflusste die Manndeckung auf den linken Rückraum überhaupt nicht unseren Spielfluss und so wurde dieser halt via Kreis angespielt.  Vereinzelt gab es zwar immer noch Fehler in der Verteidigung und im Abschluss, doch waren diese minimal im Vergleich zur Gesamtleistung der Mannschaft.  Dieses Mal liessen wir uns nicht auf den stehenden Handball der Gegenmannschaft ein und zogen in der 2. Halbzeit konsequent ein schnelles Spiel durch. Sogar in der Unterzahl überzeugten wir mit einer geschlossenen Verteidigung und schnellen Gegenstössen. Die letzten Minuten waren für die Zuschauer ein wahrer Augenschmaus. Gegenstoss um Gegenstoss rückten wir immer näher an die 30 Tore. Lautstark unterstütz vom Bänkli und von der Tribüne beendeten wir den Match verdient mit 31 Toren.

 

Fazit: Dieses Mal war es eine solide und lückenlose Gesamtleistung der Mannschaft. Jede Spielerin trug am hohen Sieg gegen die SG Handball Birseck bei.  Von jeder Position aus wurde gepunktet und jede Spielerin kämpfte bis zum Schluss. Technische Fehler und Abschlussprobleme gab es dieses Mal praktisch keine mehr. In der Verteidigung stand man jetzt viel kompakter und die Absprache funktionierte auch wieder besser. Doch nun zum „Aber“ vom Anfang. 19 Gegentore – also 6 Tore mehr als im Hinspiel – zu kassieren sind ein bisschen zu viel. Trotz besserer Verteidigungsleistung und besserem Abschluss, konnten die Birseckerinnen 19 Mal treffen. Einige Treffer, das muss erwähnt werden, waren unnötige Penaltys. Auch müssten in solchen Situationen die Abpraller oder Paraden in unseren Händen landen. Aber summa summarum war es eine tolle Leistung und wir haben uns gegenseitig sehr gut unterstützt. An solche positive Leistungen muss auch in Zukunft angeknüpft werden.

 

Das nächste Meisterschaftsspiel findet am 19. November 2011 in Möhlin statt und kurz darauf spielen wir am 22. November im Schweizer Cup gegen den LK Zug im FG (SPL 1).


Regio-Cup 1/4-Finale: TV Sissach - GTV Basel

18:21 – 7. November 2011

 

“Spiele abends um 20:30 Uhr an einem Montag sind einfach unmenschlich und sollten verboten werden!”

An einem Montag fuhren wir spät abends als Titelverteidigerinnen des Regio-Cups nach Sissach ins Tannenbrunn, um gegen den TV Sissach im ¼-Final anzutreten. Der Gegner war schwer einzuschätzen. Von den zwei Spielen der letzten Saison war uns nur noch das Rückspiel wirklich präsent, in dem wir phasenweise kurz vor einer Niederlage standen. Aber der TV Sissach war auch allgemein schwer einzuschätzen, da er keine klare und konstante Leistung vorzuweisen hatte. Ihr erstes Saisonspiel hatten sie gegen den RTV Basel klar und deutlich mit 9:24 verloren, dann gegen die SG Handball Birseck mit einem Tor verloren und nur knapp gegen den HC Oberwil gewonnen. Überraschend war ihr Sieg gegen den RTV im Rückspiel, in dem sie den RTV mit 21:15 an die Wand gespielt hatten. Sissach war also nicht ohne Grund schwer einzuschätzen.  Wir mussten also auf alles gefasst sein. Doch, dass Sissach von Anfang an mit einem starken und temporeichen Angriff ins Spiel startete, überraschte uns sehr. Während Sissach im Angriff schnell und erfolgreich spielte, liefen wir gegen Mauern an und beflügelten den Torwart zu Höchstleistungen. Unsere Verteidigung war katastrophal. Wir wurden buchstäblich überrannt und so ging Sissach mit einem verdienten Vorsprung in die Halbzeitpause. Es hiess also aufwachen, wenn wir das Halbfinale noch erreichen wollten. Wir stellten also die Verteidigung um und konnten dadurch die Abwehr um einiges verbessern. Im Angriff lief aber über längere Zeit nichts mehr und wir rannten auf dem Feld passiv hin und her. Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Sissach und uns. Doch auch Sissach vermochte nicht mehr Tore zu schiessen und rannte gegen unsere Torhüterinnen an. Die letzten Minuten entschieden wir aber für uns, weil wir in der hektischen Schlussphase den kühleren Kopf bewahren und noch die 3 entscheidenden Tore erzielen konnten.

 

Fazit: Diesen Sieg haben wir nur mit Ach und Krach eingefahren. Sowohl der Angriff als auch die Verteidigung waren extrem schlecht und von 3 Penaltys verschossen wir alle. Am Schiedsrichter lag es nicht, auch wenn gewisse Entscheide z.T. fragwürdig waren (klare Stürmerfouls etc.). In der 2. Halbzeit pfiff er einigermassen gut. Wir können also klar unsere Lehren aus diesem Spiel ziehen. Gegen Sissach müssen wir in der Meisterschaft wacher und aggressiver (aber fair) ins Spiel gehen, sonst werden wir beim nächsten Mal vielleicht überfahren. Trotzdem lassen sich gute Sachen aus diesem Match beschreiben. Die Umstellung der Verteidigung funktionierte einwandfrei und in der hektischen Schlussphase konnten wir ruhig bleiben und entscheidende Tore verwerten.

 

Der Gegner im Halbfinal steht noch offen. Es entscheidet sich erst Ende Dezember, ob man gegen die 2. Mannschaft des TV Sissachs (F3) oder gegen die SG ATV/KV Basel (F2) antreten wird.


Meisterschaft: SG ATV/KV Basel II - GTV Basel

17:27 – 5. November 2011

 

“Der ATV ist zwar eine sehr junge Mannschaft, dennoch darf man sie nicht unterschätzen.“

Wir hatten aus unseren Fehlern aus dem letzten Match in Aesch gegen die SG Handball Birseck gelernt und diese gezielt im Training versucht abzutrainieren. Dennoch haperte es immer noch im Abschluss, was sich auch in diesem Match wieder zeigte. Der ATV war schwer einzuschätzen, ging man schliesslich davon aus, dass die junge Mannschaft sicherlich motiviert genug war gegen uns gewinnen zu wollen. Die Partie verlief in der ersten Halbzeit sehr ausgeglichen und der ATV vermochte sich sogar zur Pause hin mit einem Vorsprung abzusetzen. Wenn es im Angriff hapert, dann muss man es in der Abwehr wieder wettmachen. Da klingt im Prinzip logisch, ist aber nicht immer umsetzbar. In der ersten Halbzeit scheiterten wir an unserer eigenen schlechten Leistung in der Abwehr und dem schlechten Abschluss im Angriff. Wir spielten zwar nicht grottenschlecht, aber auch nicht wirklich gut. Die Gegenmannschaft witterte schon ihren Heimsieg. Die Pausenansage zeigte aber dann ihre magische Wirkung. Die Verteidigung wurde von einem 3:2:1 in ein 6:0 gewechselt und das Spiel gewann mehr und mehr an Tempo. Auch Chantale und Ayse zeigten ihr Können im Tor und brillierten mit tollen Paraden. Man packte endlich in der Verteidigung richtig zu, sprach wieder miteinander und erkämpfte sich so den Ball, welcher in der 2. Halbzeit auch wieder den Weg ins Gegentor fand. Der ATV konnte nur noch bis zur 40. Minute mit unserem Tempo mithalten und resignierte danach förmlich an unserem überragenden Spiel. Wir zogen mit 10 Toren Unterschied am ATV vorbei und entschieden das Spiel mit einem klaren Sieg von 17:27.

 

Fazit: Im Tor überzeugte das junge Torwarttalent Chantale ein Mal mehr und zeigt, dass sie mit den Leistungen und dem Können von Ayse gut mithalten konnte. Das breite Kader ermöglichte uns sowohl auf dem Feld als auch im Tor jedes Mal ebenbürtige und lückenlose Wechsel zu machen. Jede Position war von guten Spielerinnen besetzt und das Team konnte so geschlossen und kompakt auftreten. Der Sieg war also mehr als verdient und zeigte das wahre Potential, welches in dieser Mannschaft steckt. Auch wenn wir in der ersten Halbzeit Probleme in der Verteidigung hatten, konnten wir diese in der 2. Halbzeit sehr gut beheben und nahmen die Pausenansprache zu Herzen. Dies zeugte an Erfahrung und Können jeder einzelnen Spielerin, welche die Ansprache direkt auch umsetzten. Nun müssen wir aber weiterhin an unserer Verteidigung arbeiten und im Abschluss mehr Spritzigkeit erlangen. Wir haben noch zu grosse Lücken in der Defensive und zu oft stärken wir mit „halbbatzigen“ Abschlüssen den Goalie der Gegenmannschaft. Aber, Gratulation zu den 2 Punkten aus dem 3. Spiel!


Meisterschaft: SG Handball Birseck - GTV Basel

13:17 – 29. Oktober 2011

 

“Mit solchen Siegen gewinnt man die Meisterschaft…”

Der 2. Match der noch jungen Saison fand wiederum auswärts statt. Am einem Samstag fuhren wir nach Aesch in den Löhrenacker, um gegen die SG Handball Birseck zu spielen. Ein grosses Kader war nach Aesch gereist (aber ohne Yeliz und noch nicht mit Diane im Rückraum). Vielleicht lag es an der Landluft, vielleicht an der Tatsache, dass das Spiel mit einer Viertelstunde Verspätung anfing und wir mental schon wieder zu Hause waren, oder vielleicht haben wir das Spiel einfach auch verschlafen. Denn offenbar waren unsere Gedanken und unsere Stärke in Basel geblieben. Im Matchbericht der Gegenmannschaft spricht man von einer ausgeglichenen Partie. Ja, das war es auch, nämlich eine ausgesprochen ausgeglichenen Schlafpartie. Wir liessen uns zu fest auf das langsame Spiel von Birseck ein und kassierten so unnötige Gegentreffer. Auch lief es im Abschluss schlecht. Der Ball und wir mit dem Ball in der Hand segelten zu oft am Tor vorbei oder der Ball knallte von der Latte weg. Birseck ging mit einem knappen Vorsprung in die Halbzeitpause. Die Ansage von Captain Yeliz in der Pause war klar (Yeliz  war noch während des Spiels dazu gestossen und gab von der Bank aus Anweisungen). Wir mussten endlich aufwachen und nicht mehr nur zuschauen wie die Birseckerinnen die Tore machten und unsere Goalies alt aussehen liessen. Mit dieser Spielweise konnten wir den Sieg nicht nach Basel bringen. In der 2. Halbzeit rappelten wir uns schliesslich auf und erzielten die entscheidenden Tore wiederum in den letzten Spielminuten. Mit einem blauen Auge, aber 2 Punkten reisten wir zurück nach Basel.

 

Fazit: Lange Rede kurzer Sinn. Wir dürfen uns nicht an das Tempo von langsameren Mannschaften anpassen. Wir müssen unser schnelles Spiel durchziehen und der Gegenmannschaft klar zeigen wo, der Hammer hängt. Denn nur so können wir im Angriff und in der Abwehr gewinnen.


Meisterschaft: TV Kleinbasel - GTV Basel

18:21 – 22. Oktober 2011


„Wir sind hier, weil wir gewinnen wollen und nicht weil wir müssen!“

Der 1. Match der Saison 2011/12 stand vor der Tür. Praktisch vor der Tür, denn wir mussten nur ins Bäumlihof fahren um gegen den Titelverteidiger TV Kleinbasel anzutreten. Mit einem grossen Kader nahm man den Weg ins Bäumlihof auf sich. Fast jede Position war doppelt besetzt und nur der Ausfall von Rückraumspielerin Diane war zu beklagen, die sich bei einem Trainingsspiel in der Vorbereitungsphase die Nase gebrochen hatte.  Man kannte der Gegner sehr gut und hatte dementsprechend die Trainings gestaltet. Es war klar, dass das Spiel kein Spaziergang werden würde, denn Kleinbasel hat sehr starke Flügelspielerinnen und eine gute Rückraumspielerin. In der letzten Saison gewann man zwar den Regio-Cup-Final gegen Kleinbasel ziemlich klar und deutlich mit 27:16, doch die Meisterschaftsspiele endeten einmal mit einem Unentschieden und das zweite Mal mit einem knappen Sieg von einem Tor. Wenn man gewinnen wollten, dann musste man in der Verteidigung kompakt stehen und im Angriff sicher abschliessen. Der Match fing ziemlich gut an und man konnte das Spiel einige Minuten lang dominieren bis die berühmten 10 Schlafminuten eingeläutet wurden. Kleinbasel konnte so Tor um Tor erzielen, da vorne zu hektisch gespielt wurde und viele Fehlpässe und technische Fehler zu eher untypischen Gegenstössen der Kleinbasler führten. In der 2. Halbzeit konnte man sich aber wieder fangen und liess sich nicht vom „Gemotze“ der Gegenmannschaft irritieren. Die Partie verlief danach ziemlich ausgeglichen. Die Torhüterinnen des GTVs ergänzten sich optimal und die Verteidigung stand jetzt kompakter, so dass vor und im Tor Ball um Ball abgewehrt werden konnte. In den letzten Minuten fielen dann die entscheidenden Tore seitens GTV, welche am Schluss zum verdienten Sieg führten.

 

Fazit: Für das 1. Spiel der Saison und gegen den Titelverteidiger hat der GTV klar ein Zeichen von mentaler Stärke gesetzt. Lange Zeit war es eine ausgeglichene Partie, aber der GTV bewies, dass er in der Schlussphase einen kühleren Kopf bewahren konnte und entschied so das Spiel für sich. Es gab zwar noch zu viele technische Fehler im Angriff, zu viele hektische Abschlüsse und Schlafphasen. Die Verteidigung stand phasenweise sehr kompakt, kann aber immer noch verbessert werden. An diesen Mankos muss noch gearbeitet werden. Aber, wir haben das Spiel gewonnen, weil wir wollten und nicht weil wir mussten! Zusammenfassend gesagt war es ein gutes Spiel und ein verdienter Sieg.


Testspiel: GTV Basel - TSV Frick

Nach dem Turniersieg in Huttwil stand erneut ein 1. Ligist als Testspielgegner bereit. Mit dem TSV Frick kam eine schnelle Mannschaft, mit einigen starken Individualistinnen nach Basel. Der Start misslang den GTVlerinnen: 0:3 hiess es nach wenigen Minuten und die Spielerinnen hatten sich noch nicht auf das hohe Tempo des Gegners eingestellt. Nach und nach aber fanden die Baslerinnen zu ihrem Spiel, standen in der Deckung besser und unterstützten die starken Torhüterinnen. Es gelang, das Spiel ausgeglichen zu gestalten, bis kurz vor der Pause mehrere individuelle Fehler dazu führten, dass die Gäste mit 3 Toren wegziehen konnten.

In Hälfte 2 dann spielten die Gastgeberinnen dominanter. Die Abwehr fand in einen sehr fairen Spiel (nur eine 2-Minuten-Strafe) zur nütigen Aggressivität und im Angriff wurden die Räume nun besser genutzt. Das Spiel pendelte sich bei ausgeglichenem Spielstand ein. Kurz vor Ende der Partie führten erneut individuelle Unaufmerksamkeiten dazu, dass aus einem 1-Tore-Vorsprung der GTVlerinnen, ein ebensolcher Rückstand wurde. Erst eine Willensleistung von Diane Doh Lou Botty führte Sekunden vor Schluss zum verdienten Ausgleich.

 

Fazit: Das Kader der Baslerinnen ist so breit besetzt, dass auch die Ausfälle mehrerer Stammkräfte so kompensiert werden können, dass man mit einem 1. Ligisten mithalten kann. Raum für Verbesserung gibt es derweil allemal noch. Erfreulich sind zum einen die Entwicklung der jungen Spielerinnen, wie Caroline Misteli, Amina El Saghir und Chantale Rechsteiner, andererseits aber auch die problemlose Integration von Simone Thomann, welche zuvor noch nie zum Einsatz für den GTV gelangte. Ebenso zeigten die Aussenspielerinnen, dass das individuelle Wurftraining im Trainingslager seine Wirkung nicht verfehlt hat.

 

Nun warten intensive Trainingswochen auf das Team von Trainer Christian Weyer, ehe das Testspiel gegen den 1. Ligisten Handball Grauholz auf dem Programm steht.

 

GTV Basel - TSV Frick 20:20 (9:12)

 

Datum: Dienstag, 30.08.2011

Spielbeginn: 20.30 Uhr

Ort: Freies Gymnasium

Schiedsrichter: Felix Rätz

 

GTV: Rechsteiner, Yesilyayla (16.-30. und 46.-60.); Doh Lou Botty (5), Dolfi (2/1), El Saghir, Gambino (2), Lincke (2), Maricic, Misteli, Socin, Thomann (1), Troncoso (6), Verga (1), Wittmer (1).

 

Bemerkungen: GTV ohne: Ivanovic, Plozza (beide langzeitverletzt), Müller (Trainingsrückstand), Engeler (Auslandsemester), Ammann, Saydam (beide Ferien), Bartels, Ben Sayed, Petraschke (alle nicht im Aufgebot). GTV-Debut von Simone Thomann.

 

Rechsteiner und Yesilyayla halten je 2 Siebenmeter.

 

Strafen: 1x2 min gegen den GTV, keine Strafe gegen Frick.


Testspiel: HV Olten - GTV Basel

Bewusst hatte Trainer Christian Weyer als ersten Testspielgegner einen echten Brocken gewählt. Der HV Olten, Absteiger aus der 1. Liga, hat es sich zum Ziel gesetzt, den direkten Wiederaufstieg in den interregionalen Bereich zu schaffen und arbeitet schon seit längerer Zeit 3x pro Woche an der Realisation dieses Projektes. Da die Saison der GTVlerinnen rund einen Monat später beginnt, als diejenige der HV-Spielerinnen, durfte man gespannt sein, auf welchem Niveau die Truppe sich schon bewegen würde.

 

So entwickelte sich eine Partie, welche von beiden Seiten mit hoher Intensität geführt wurde, bei der man aber auch spürte, dass die Saison noch nicht morgen entschieden wird. Viele Fehlpässe und technische Fehler auf beiden Seiten, dafür aber viel Kampf und Leidenschaft. Die Gäste aus Basel wurden enorm gefordert und gerade die jüngeren Spielerinnen bezahlten manchmal noch Lehrgeld für überhastete, oder unvorbereitete Aktionen.

 

Ein Sonderlob von der Gegnerschaft gab es für das Basler Torwart-Gespann. Während Ayse Yesilyayla nun schon seit mehreren Saisons konstant auf hohem Niveau hält, vermochte auch Neuzugang Chantale Rechsteiner bei ihrem Debut zu überzeugen. Mehrmals bügelte die 19jährige grobe Schnitzer ihrer Vorderleute aus und stellte unter Beweis, dass sie gemeinsam mit Ayse Yesilyayla ein ganz starkes Duo wird bilden können.

 

Am Sonntag bereits geht es in der Vorbereitung unserer Damen 1 weiter: dann steht das Vorbereitungsturnier in Huttwil auf dem Programm.

 

HV Olten - GTV Basel 24:22 (12:11)

 

Datum: Donnerstag, 18.08.2011

Spielbeginn: 20.30 Uhr

Ort: Stadthalle Olten

Schiedsrichter:

 

GTV: Rechsteiner, Yesilyayla (16.-30. und 46.-60.); Ammann (4), Doh Lou Botty (2), Dolfi (1/1), Gambino, Lincke, Maricic, Misteli (2), Saydam (1), Socin, Troncoso (5), Verga (3), Wittmer (4).

 

Bemerkungen: GTV ohne: Ivanovic, Plozza (beide langzeitverletzt), El Saghir (Trainingsrückstand), Engeler (Auslandsemester), Müller (Ferien), Bartels, Ben Sayed, Petraschke (alle nicht im Aufgebot). GTV-Debut von Chantale Rechsteiner.

 

 Strafen: 1x2 min gegen den GTV, 2x2 Minuten gegen Olten.