Spielberichte FU23 Saison 2014/2015


Saisonrückblick

Die neu gegründete und in dieser Form regional einzigartige U23-Mannschaft hat die Saison auf dem guten 4. Platz der 3. Liga beendet. Bis wenige Runden vor Schluss war gar der erste Platz in Reichweite, aufgrund einer Schwächephase im März, mit 3 Niederlagen in Folge, verspielte das Team diese Ausgangslage aber und musste sich, aufgrund der schlechteren Tordifferenz, auch noch vom 3. Platz verdrängen lassen. Mit 354 erzielten Treffern stellte das GTV-Team die stärkste Offensive der Liga. Im Vorfeld der Meisterschaft herrschte lange Zeit Unsicherheit, wie das junge Team gegen die zumeist körperlich überlegenen und deutlich erfahreneren Gegner bestehen würde. Problematisch war auch, dass einige Schlüsselspielerinnen beinahe die gesamte Vorbereitung verpassten, während andere erst nach Meisterschaftsbeginn zum Team stiessen.

Als grösste Herausforderung erwies sich aber die Doppelbelastung der U19-Juniorinnen: sämtliche Spielerinnen, welche älter waren als Jahrgang 2000 kamen mindestens einmal in der U23 zum Einsatz. Schlüsselspielerinnen wie Marielle Stier, Alessandra Blanco, Regina Petraschke, Nadia Ben Sayed, Leony Schmidig und Nina Reinmann spielten fast immer in beiden Teams, was dazu führte dass sie in der Spitze auf etwa 30 Einsätze in dieser Saison kamen.

Diejenigen U23-Spielerinnen, welche älter als Jahrgang 1996 waren, halfen zudem so weit als möglich in der 1. Mannschaft aus, wenn diese Personalnot hatten. Dabei war die Anzahl der Einsätze aber auf 5 pro Spielerin beschränkt, da sie sonst in der F2 festgespielt gewesen wären.

Zum Ende der Saison hin, forderte diese enorme Belastung ihren Tribut. Gerade die Spielerinnen mit Doppelbelastung wirkten ausgelaugt und auch mental nicht mehr frisch genug, um den Gegner vor ständig neue Aufgaben zu stellen. Die Folge war eine Niederlagenserie, welche sowohl die U23, als auch die U19 betraf. Da beide Teams aber als Ausbildungsteams geführt wurden und entsprechend trainiert und gecoacht wurde, stand die Platzierung ohnehin an 2. Stelle. Ziel war es, jeder Spielerin möglichst viel Spielpraxis auf dem Niveau zu geben, welches sie weiterbringen würde und dies ist absolut gelungen. Alle Spielerinnen haben sich dementsprechend weiter entwickelt, was zeigt, dass der Verein in diesem Punkt die richtigen Entscheidungen getroffen hat.

Auch die Massnahme, die beiden Teams als ein Einziges zu behandeln und dementsprechend sämtliche Trainings gemeinsam zu absolvieren, stellte sich als grosser Pluspunkt heraus. Die Durchlässigkeit zwischen den Teams war hervorragend und auch nach oben halfen 9 Spielerinnen in der 2. Liga aus, um den Verein in seiner Gesamtheit zu unterstützen.

 

Die Saison 2014/15 war ungemein intensiv, insbesondere in der Endphase, in welcher man auch mit Verletzungen und Abwesenheiten zu kämpfen hatte. Das Ziel, jede einzelne Spielerin weiter zu bringen, wurde aber erreicht. Sowohl die jungen Talente, als auch die Spielerinnen, welche von anderen Vereinen kamen, oder zuvor in anderen Teams gespielt hatten, haben sich weiter entwickelt. Es wird spannend sein zu sehen, was mit diesen Spielerinnen möglich ist, wenn sie eine gemeinsame Vorbereitung  absolviert haben werden. Wenn diese Spielerinnen dem GTV erhalten bleiben, sieht die Zukunft des Vereins rosig aus. Denn sie haben gezeigt, dass sie nicht nur über enorm viel sportliche Qualität verfügen, sondern auch über Charakter und mannschaftliche Geschlossenheit.


Text: Christian Weyer


Regio-Cup: GTV U23 - Handball Birseck (F2)

Die Saison der U23-Juniorinnen des GTV endet mit dem Aus im Regio-Cup-Halbfinale gegen den 2. Ligisten Handball Birseck.

 

Die Vorfreude der GTVlerinnen auf den Saisonhöhepunkt war gross, doch war auch eine gewisse Anspannung zu spüren, da man auf total 10 Spielerinnen verzichten musste. Regina reiste sogar extra früher aus ihren Ferien in Berlin nach Basel, aufgrund einer Zugverspätung traf sie erst zu Spielbeginn im FG ein.  Damit erhöhten sich zumindest die Wechselmöglichkeiten im Rückraum drastisch. Da Jacqueline eben dort gebraucht wurde, musste Marielle am Kreis 60 Minuten durchhalten, was ihr mit 9 persönlichen Treffern eindrucksvoll gelang.


Birseck, bei denen Ex-GTVlerin Fabienne Riat kreative Kraft im Rückraum war, tat sich schwerer als wohl erwartet gegen die ersatzgeschwächten GTV-lerinnen.


Diese taten sich zu Beginn besonders offensiv schwerer als gewohnt, da man zu häufig die falschen Entscheidungen traf. In der Abwehr schaffte man es zwar, das Zentrum dicht zu halten, doch bekundete man auf den Halb- und Aussenpositionen Probleme und liess sich zu leicht überspielen.


Der 4-Tore Rückstand zur Pause resultierte auch aus Fehlern im Angriff, welche zu Gegenstosstoren des Gegners führten, sowie zu viele Gegentreffer von Aussen.


Im 2. Durchgang zeigte sich das Team deutlich verbessert, hatte aber enormes Pech im Abschluss. Immer wieder scheiterte man an Pfosten und Latte, während die Gäste ihre Würfe im Tor unterbrachten. 5 Minuten vor dem Ende mussten die GTVlerinnen dann alles auf eine Karte setzen, um das Spiel noch drehen zu können, was leider misslang. Mit weniger Risiko hätte man die Partie wohl mit 2-3 Treffern Differenz verloren.


Was bleibt ist die Gewissheit, dass die Lücke zur 2. Liga nicht allzu gross ist und durch eine gute Vorbereitung weiter geschlossen werden kann. Zudem hat das Team einmal mehr bewiesen, dass es sich auch durch Abwesenheiten mehrerer Spielerinnen nicht aus dem Konzept bringen lässt.


Mit diesem Cup-Halbfinale endet die Saison der U23, während die U19 sich noch aufs Cupfinale vom 09.5. in Laufen vorbereitet.

 

GTV Basel U23 - Handball Birseck F2 19:24 (8:12)

 

GTV: Sirkka (10 Paraden/24 Gegentore/29% Abwehrquote); Alessandra, Amina (2), Annika, Jacqueline (4), Leandra (2), Leony, Marielle (9/3), Meret, Nina, Regina (2/1).

 

Bemerkungen:

 

GTV ohne:  Dragana, Bettina (beide rekonvaleszent), Caroline, Sabrina (beide verletzt), Anja, Celina, Julia, Larissa, Nadia, Stephi (alle abwesend).

 

2x2min gegen den GTV, keine Zeitstrafen für Handball Birseck.

 

Sirkka hält einen Siebenmeter, der GTV vergibt einen.

 


 




Meisterschaft: HB BB Binningen - GTV U23


Im letzten Meisterschaftsspiel der Saison, wollten die U23-Spielerinnen des GTV die Negativspirale stoppen, nachdem man zuletzt gegen den neuen Regio-Meister TV Sissach höchst unglücklich verloren hatte. Dies gelang eindrücklich, obschon 6 der GTVlerinnen zuvor bereits mit der U19 im Einsatz gestanden hatten.

 

Das Spiel begann sehr animiert: Tore auf beiden Seiten, Abwehrreihen, welche sich zunächst finden mussten, alles war dabei. Die GTVlerinnen zeigten sich dabei in der Abwehr variabel und reagierten immer wieder auf die Umstellungen des Gegners, wodurch dieser ständig vor neue Probleme gestellt wurde, zumal sich die GTVlerinnen gut auf Topscorerin Stephanie Schäuffele eingestellt hatten.

 

Angeführt von Spielmacherin Amina El Saghir, welche trotz Erkältung gross auftrumpfte und 8 persönliche Treffer erzielte und diverse weitere vorbereitete und mit 2 Kreisläuferinnen in toller Form (Marielle und Celina) hatten die Baslerinnen auch im Angriff immer wieder eine zündende Idee, so dass man sich bis zur Pause mit 5 Treffern absetzen konnte. Der 2. Durchgang verlief dann etwas gemächlicher, ohne dass aber der Sieg je in Gefahr gewesen wäre.

 

Es war dies das letzte Meisterschaftsspiel der U23, welche die Saison auf dem 4. Schlussrang abschliesst. Was vor der Saison als grosser Erfolg gewertet worden wäre, hat nun den etwas faden Beigeschmack, dass sogar der 1. Platz in Reichweite gewesen wäre, hatte man im März nicht einen veritablen Durchhänger verzeichnen müssen, so dass sogar der 3. Platz noch abgetreten werden musste. Viel wichtiger als der Schlussrang ist bei dieser ausbildungsorientierten Mannschaft aber die Weiterentwicklung der Spielerinnen, welche als durchwegs positiv zu werten ist. Ebenfalls die hohe Durchlässigkeit zur eigenen U19. Mit Anja Fritz, welche gestern erstmals in der U23 zum Einsatz kam (und sogleich traf), kamen nun über die Saison gesehen 9 der 10 U19-Feldspielerinnen auch in der U23 zum Einsatz. Die Einzige, die nicht gespielt hat, war Lily Muse, welche aus Altersgründen gar nicht bei den Aktiven eingesetzt werden darf.

 

Im letzten Spiel stellte das junge Team zudem seine Offensivstärke erneut unter Beweis: mit 354 Treffern hat man die meisten Tore der Liga erzielt. 20 mehr als das 2.gefährlichste Team aus Sissach. Im Hinblick auf die neue Saison wird also insbesondere weiter an der Abwehr gearbeitet, in welcher in dieser Saison vor allem die Variabilität und das einüben diverser Systeme im Vordergrund stand.

 

Alles in allem darf die Saison als sehr gelungen bezeichnet werden, zumal das Niveau der Liga im Vergleich zur Vorsaison nochmals deutlich gestiegen ist.

 

Nun steht am Donnerstag, den 9.4.15 noch das Pokalhalbfinale gegen den 2. Ligisten Handball Birseck und der damit verbundene Traum von der Final-Qualifikation auf dem Programm.

 

Anpfiff ist um 20.30 Uhr im Freien Gymnasium

 

HB BB Binningen - GTV Basel U23 21:27 (11:16)

 

GTV: Sirkka (15 Paraden/21 Gegentore/42% Abwehrquote), Sabrina (nicht eingesetzt); Alessandra, Amina (8), Anja (1), Annika, Celina (3), Jacqueline (1), Leandra (2), Leony (1), Marielle (5), Meret, Nadia (1), Regina (5).

 

Bemerkungen:

 

GTV ohne:  Dragana, Bettina (beide rekonvaleszent), Caroline (verletzt), Nina, Julia (beide geschont), Sabrina (auf der Bank, aber aufgrund von Knieschmerzen nicht eingesetzt), Stephi (abwesend).

 

keine Zeitstrafen auf beiden Seiten.

 

Kein Siebenmeter für den GTV.

 


 



Meisterschaft: GTV U23 - ATV/KV Basel


Mit dem Mantel des Schweigens über die Leistung vom Sonntag gegen Satus Birsfelden ging es im verschobenen Heimspiel gegen ATV/KV, den letzten Konkurrenten um den angestrebten 3. Schlussrang. Ein Unentschieden hätte den GTVlerinnen gereicht, um sich diesen zu sichern, doch es sollte anders kommen.

 

Zu Beginn war das Spiel sehr ausgeglichen: Beide Mannschaften kamen zu Toren, während beide Abwehrreihen damit beschäftigt waren, sich zu sortieren. So endete eine attraktive 1. Halbzeit mit einer 2-Tore-Führung des ATV. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr Probleme hatte die GTV-Abwehr mit der U19-Elite-Rückraumspielerin Irma Hadzic, welche für dieses Spiel beim ATV aushalf. Ein ums andere Mal stürzte sie sich auf die Abwehr, welche phasenweise zu zögerlich verteidigte und sie nicht stoppen konnte. Dies führte immer wieder zu Toren oder Siebenmetern.

 

Offensiv spielte man grundsätzlich attraktiven Handball, bis Mitte der 2. Hälfte der Faden komplett riss. Unzählige technische Fehler, häufig ohne Druck des Gegners zerstörten vieles bereits im Ansatz. In dieser Phase gelang es den Gästen sich vorentscheidend abzusetzen und auch ein Aufbäumen der GTVlerinnen in der Schlussphase reichte nicht mehr zu mehr als Ergebniskosmetik.

 

Fazit: Das Ende einer langen und intensiven Saison ist nahe und die jungen GTVlerinnen stossen mit Vehemenz an ihre mentalen Grenzen. Es stehen nun noch 2 Meisterschaftspartien an, aus welchen 2 Punkte zur definitiven Sicherung des hervorragenden 3. Schlussrangs reichen, sowie das Cup-Halbfinale gegen den 2. Ligisten Handball Birseck.

 

Für die U19-Juniorinnen, welche etwa zur Hälfte das Kader der U23 bilden, stehen ebenfalls noch 2 Meisterschaftsspiele gegen den HSV Schopfheim, sowie das Cupfinale gegen den TV Möhlin auf dem Kalender.

 

Nächster Fixpunkt ist das Auswärtsspiel der U23 in Sissach am kommenden Samstag. Anpfiff gegen den Tabellenzweiten ist um 18.00 Uhr in der Sporthalle Tannenbrunn in Sissach.



GTV Basel U23 - ATV/KV Basel 22:27 (14:16)

 

GTV: Sirkka (1.-15. und 31. - 46. 6 Paraden/13 Gegentore/32% Abwehrquote), Sabrina (16.-30. und ab 46., 6 Paraden/13 Gegentore/32% Abwehrquote); Amina (5), Annika, Celina (2), Jacqueline (4/1), Leandra, Marielle (3/2), Meret, Nadia (4), Nina (1), Regina (3/2), Stephi.

 

Bemerkungen:

 

GTV ohne:  Dragana, Bettina (beide rekonvaleszent), Caroline (verletzt), Alessandra, Leony (beide geschont).

 

Sabrina hält einen Siebenmeter, der GTV vergibt einen.

 

1x2-Minuten gegen den GTV.

 

2x2 Minuten gegen ATV/KV.

 


 



SG TV Kleinbasel/Satus TV Birsfelden II - GTV U23


Nachdem die GTVlerinnen das Hinspiel ebenso überraschend wie verdient verloren hatten, war man im Rückspiel auf Wiedergutmachung aus. Und diese begann sehr vielversprechend: Nach 5 Minuten stand es 3:0 für den GTV. Vorne traf man per Durchbruch, aus der Distanz und vom Kreis, hinten stand man kompakt und Sirkka entschärfte gleich die ersten beiden Distanzwürfe des Gegners.

 

Wie leider zu oft machte sich alsbald aber ein Gefühl der Zufriedenheit bemerkbar. Vorne verlor man einfachste Bälle, hinten agierte man zu passiv und plätzlich stand es 3:3. Obschon der Angriff der Gastgeberinnen relativ leicht auszurechnen war (Gefahr ging nur von den 3 Rückraumspielerinnen aus, deren Kernkompetenzen aber bereits nach den ersten Angriffen deutlich erkennbar waren), hatten die GTVlerinnen Mühe entsprechend zu verteidigen. Entweder dauerte es zu lange bis eine Spielerin nach vorne ging, oder dann wieder zu lange bis sie wieder hinten war. Aufgrund dieser Trägheit in der Abwehr und uninspiriertem Angriffsspiel handelte man sich zur Pause einen 1-Tore-Rückstand ein.

 

In der Halbzeitbesprechung drehte es sich folglich hauptsächlich um die zu verbessernde Abwehrleistung, was man mit nur noch 5 Gegentreffern in den 2. 30 Minuten eindrücklich zu bewerkstelligen wusste.

 

Im Angriff war man, besonders zu Beginn, viel zu linkslastig, bzw. lag zu viel Verantwortung auf den Positionen RM-LA (inkl. Kreis), während von der rechten Seite kaum Gefahr ausging. Vielleicht war dies aber auch so geplant, überraschte doch Nadia Ben Sayed kurz vor Schluss die Abwehr eben dort auf dem falschen Fuss, setzte sich im 1gg1 durch und erzielte den Treffer zum entscheidenden 17:16 aus GTV-Sicht.

 

Die zaghafte Manndeckung in den Schlusssekunden überstand man dann ohne grösseres Nervenflattern und konnte konstatieren: schlecht gespielt - aber trotzdem gewonnen. Auch dies gehört zur Entwicklung eines Teams, dass man auch solche Spiele gewinnt. Im Hinspiel gelang dies noch nicht, nun hat man diesbezüglich einen Schritt nach vorne gemacht. Schön anzusehen war es nicht, 2 Punkte gibt es dafür trotzdem. Nun hat man eine Woche Zeit, um an kreativeren Angriffslösungen zu feilen, ehe der Satus TV Birsfelden zu Gast im FG ist. Die Birsfelderinnen stehen aktuell auf dem 5. Tabellenplatz, stellen aber mit durchschnittlich nur 13.4 Gegentreffern die statistisch beste Abwehr der Liga. Die GTVlerinnen sind also gewarnt.

 

Anpfiff ist am Sonntag, um 17.30 Uhr im Freien Gymnasium.

 

 

SG TV Kleinbasel / Satus TV Birsfelden II - GTV U23 16:17 (11:10)

 

GTV: Sirkka (1.-15. und 31. - 46. 9 Paraden/7 Gegentore/56% Abwehrquote), Sabrina (16.-30. und ab 46., 9 Paraden/9 Gegentore/50% Abwehrquote); Alessandra, Amina (2), Annika, Caroline (3), Jacqueline (3), Leony (3), Marielle (1), Meret, Nadia (1), Nina, Regina (3/1),.

 

Bemerkungen:

 

GTV ohne:  Dragana, Leandra, Stephi (beide abwesend), Celina (verletzt), Bettina (rekonvaleszent).

 

Der GTV vergibt einen Siebenmeter.

 

1x2-Minuten gegen den GTV.

 

1x2 Minuten gegen Kleinbasel/Birsfelden.

 


 



Meisterschaft: Regio-Hummeln - GTV U23

Im ersten Spiel nach der Fasnachtspause trafen die GTVlerinnen auswärts auf den Tabellenvorletzten, die Regio-Hummeln. Dem Gegner war in dieser Saison bislang noch nicht allzuviel gelungen, doch gerade in Heimspielen sollte man sie dennoch nicht unterschätzen. Hier holten Sie alle ihre Punkte und verloren beispielsweise gegen den Tabellenführer SC Novartis mit gerade einmal 2 Treffern Differenz. Auswärtsspiele in Deutschland sind zudem stets etwas speziell.

 

Die GTVlerinnen wussten jedenfalls was sie erwarten würde: ein Gegner, welcher ihnen in Sachen Masse krass überlegen sein würde, der ihnen aber in den Bereichen Schnelligkeit, Technik und Taktik das Wasser nicht würde reichen können. Zwar verlief die Vorbereitung aus Trainersicht alles andere als optimal, hatte man doch nie alle Spielerinnen im Training beisammen und kam erschwerend hinzu, dass man gleich auf 6 Feldspielerinnen verzichten musste. Die Lücken schlossen U19-Juniorinnen, wobei Dragana Cvetic zu ihrem 1. Einsatz in der U23 kam.

 

So versuchte man im Abschlusstraining den Fokus auf die dringlichsten Punkte zu legen und die Spielerinnen mit genügend Selbstvertrauen in die Partie zu schicken.

 

Es war zu erwarten, dass die Partie einige Nicklichkeiten mit sich bringen würde, darauf waren die Baslerinnen eingestellt. Doch der Schiedsrichter hatte die Partie zu keiner Zeit im Griff. Er verteilte auf beide Seiten 2-Minutenstrafen en masse und liess dabei die Emotionen unnötig hoch kochen. Negativer Höhepunkt waren 2 Rote Karten in Folge von je 3 2-Minutenstrafen. Zunächst erwischte es die Grenzacher Kreisläuferin, welche sich daraufhin sogar noch zu einer nicht überhörbaren Beleidigung in Richtung des Unparteiischen hinreissen liess. Kurz darauf erwischte es GTV-Kreisläuferin Marielle Stier, bis zu diesem Zeitpunkt eine der Besten auf dem Platz, nach einer Aktion bei welcher der Schiedsrichter jegliches Fingerspitzengefühl vermissen liess: Nachdem Marielle am Hals umgerissen wurde, entschied der Schiedsrichter zunächst zum Entsetzen aller auf Stürmerfoul gegen den GTV. Als Marielle wieder aufgestanden war, sah es für sie aus, als wäre der fällige Freiwurf des Gegners bereits ausgeführt worden, worauf sie einen allfälligen Gegenstoss unterbinden wollte. Hierfür belegte sie der Schiri mit ihrer dritten 2min-Strafe belegte, was für sie das Ende der Partie bedeutete.

 

Zu diesem Zeitpunkt hatten die Gäste das Spiel aber bereits sichtlich im Griff, nachdem man in der 1. Hälfte nach furiosem Start etwas abgebaut hatte, den zwischenzeitlichen Ausgleich hinnehmen musste, ehe man dan aber doch wieder auf 9:12 davonzog. Im 2. Durchgang zogen die Baslerinnen das Tempo nochmals an, wollte man doch die Karte des konditionellen Vorteils konsequent ausspielen. Dies gelang so gut wie noch nie in dieser Saison, was in der beeindruckenden Torausbeute von 33 erzielten Treffern gipfelte. Zählt man doch die Tore hinzu, welche ungerechtfertigt aberkannt wurden, so wären die GTVlerinnen an diesem Abend nahe an der 40-Tore-Marke gewesen.

 

In der Abwehr vermochte man nicht so zu überzeugen wie in den Partien vor der Fasnachtspause, was aber mit den fehlenden Trainings erklärt werden kann. Hier ist für die kommende Partie gegen die SG Kleinbasel/Birsfelden mit einer deutlichen Steigerung zu rechnen.

 

Die starke Offensiv-Leistung macht insbesondere vor dem Hintergrund Freude, dass das Durchschnittsalter des Teams in dieser Partie gerade einmal 19 Jahre betrug und diverse Schlüsselspielerinnen fehlten. Die Mannschaft zeigte einmal mehr, welche Breite in ihr steckt und wieviel man mit mannschaftlicher Geschlossenheit kompensieren kann.

 

In den kommenden Partien geht es nun zunächst darum, den 3. Tabellenplatz zu festigen und allenfalls sogar Platz 2 anzugreifen. Die Spiele im März sind entscheidend und umso wichtiger ist es, dass der Fokus in diesem Monat auf dem Handball liegt. Die Ausgangslage die man sich geschaffen hat ist hervorragend, aber der Weg ist noch nicht zu Ende. Man darf gespannt sein, wozu die Mannschaft in dieser Saison noch fähig ist.

 

Anpfiff des Auswärtsspiels beim Tabellen-7. ist am Sonntag, um 18 Uhr im Bäumlihof. Das Hinspiel hatten die GTVlerinnen überraschend und unglücklich verloren - es gilt also eine offene Rechnung zu begleichen.

 

 

Regio-Hummeln - GTV U23 22:33 (9:12)

 

GTV: Sirkka (1.-15. und 31. - 50. 18 Paraden/12 Gegentore/60% Abwehrquote), Sabrina (16.-30. und ab 50., 12 Paraden/10 Gegentore/55% Abwehrquote); Alessandra (2), Amina (6/1), Annika (4), Dragana, Julia (1), Leony (2), Marielle (5), Meret, Nadia (4), Regina (9/1), Stephi.

 

Bemerkungen:

 

GTV ohne:  Leandra, Caroline, Jacqueline, Nina (alle abwesend), Celina (verletzt), Bettina (rekonvaleszent).

 

Sabrina hält einen Siebenmeter, der GTV vergibt einen.

 

U23-Debüt von Dragana Cvetic.

 

5x2-Minuten gegen den GTV, inkl. Disqualifikation gegen Marielle (3x2-Minuten).

 

3x2 Minuten plus direkte Rote Karte gegen die Regio-Hummeln.

 


 



Meisterschaft: GTV U23 - HB BB Binningen


Erstmals trafen die GTVlerinnen in dieser Saison auf die HB BB Binningen, ein Team, welches vom Altersschnitt nicht weit von unserem entfernt ist.

Vor dem Spiel war man sich bewusst, dass die Binninger Stärken hauptsächlich im Rückraum, namentlich bei Stephanie Schäufele liegen würden. Man verzichtete aber auf eine Manndeckung, wollte man doch dem eigenen System treu bleiben.

 

Nach 5 Minuten und 3 Toren durch besagte Stephanie Schäufele stellte man dann die Abwehr um und agierte in der Folge etwas offensiver. Dies funktionierte weitaus besser und die Gastgeberinnen kamen immer besser ins Spiel. Bis zur Pause hatte man den zeitweisen Rückstand aufgeholt und wie in der Abwehr wechselte man im Angriff munter das System.

 

Zwar verursachte man viel zu viele technische Fehler, doch machte man dies mit einer starken Abwehrleistung und variablem Angriffsspiel wett. Zu erwähnen sind hierbei Caroline Misteli, welche ihr bislang bestes Spiel in dieser Saison ablieferte, die beiden Spielmacherinnen Amina El Saghir (5 Treffer) und Alessandra Blanco (heute im rechten Rückraum mit Sonderaufgaben in der Abwehr), sowie die 3 Kreisläuferinnen Jacqueline Stucki, Marielle Stier und Celina Fehrler, welche vorne trafen und hinten wichtige Abwehrarbeit leisteten.

 

Überhaupt überzeugte man einmal mehr im Kollektiv, was auch die Tatsache zeigt, dass Sirkka Henrich, welche eigentlich für dieses Spiel nicht zur Verfügung gestanden hätte in die Bresche sprang und Sabrina Bartels ablöste, welche mit Knieproblemen ausgewechselt werden musste. Mit einer Abwehrquote von 50% ermöglichte sie ihren Kameradinnen einen weiteren Sieg, den 8. insgesamt und die Festigung des 3. Tabellenplatzes mit Blick auf Rang 2.

 

Diesen 3. Tabellenplatz gilt es im nächsten Spiel zu verteidigen, wenn ATV/KV Basel zu Gast im FG ist. Dies wird am Sonntag, den 08.02.15 um 15.00 Uhr der Fall sein. Das Team freut sich über jegliche Unterstützung.

 

 

GTV Basel U23 - HB BB Binningen 20:16 (11:11)

 

GTV: Sabrina (1.-12., 2 Paraden/5 Gegentore/29% Abwehrquote), Sirkka (ab 12., 11 Paraden/11 Gegentore/50% Abwehrquote); Alessandra (1), Amina (5), Bettina, Caroline (6), Celina (1), Jacqueline (4), Leandra, Marielle (1), Meret, Regina (2/2), Stephi.

 

Bemerkungen:

 

GTV ohne:  Annika (abwesend), Nadia (verletzt), Nina, Julia, Leony (nicht im Aufgebot).

 


 



Meisterschaft: HC Oberwil - GTV Basel U23


Das Punktesammeln im Jahr 2015 geht weiter. Nach dem Auswärtssieg gegen den HC Oberwil haben die GTVlerinnen nun bereits 14 Punkte auf dem Konto und stehen aktuell auf dem 3. Tabellenplatz.

 

Der HC Oberwil ist ein Gegner, welcher dem jungen GTV-Team nicht zu liegen scheint. Obschon nur auf dem 8. Rang klassiert, stellten sie die Baslerinnen beriets zum 2. Mal in dieser Saison vor grössere Probleme. Hatte man das Hinspiel noch denkbar knapp mit einem Treffer gewonnen, betrug die Differenz diesmal nach 60 Minuten immerhin 2 Treffer. Den Schlusspunkt hatte die noch nicht 16 jährige Leony Schmidig mit einem herrlichen Heber gesetzt.

 

Das Spiel entwickelte sich, wie es zu erwarten gewesen war: die Oberwilerinnen spielten im Angriff betont langsam, um den einen Moment der Unachtsamkeit auszunutzen und abzuschliessen, oder den Kreis anzuspielen. Dazwischen versuchten sie mit Gegenstössen über die schnelle Michèle Ferrier zu einfachen Toren zu gelangen.

 

Da die GTVlerinnen auf dies gefasst waren, konnten zumindest die Gegentreffer per Gegenstoss minimiert werden. Hinter der kompakten Abwehr zeigte Torhüterin Sabrina Bartels einmal mehr eine herausragende Leistung. 29 Paraden, davon 3 parierte Siebenmeter sprechen eine deutliche Sprache und zeigen auch auf, bei wem sich die Mannschaft nach dem Schlusspfiff zu bedanken hatte.

 

Offensiv wusste man insbesondere im Spiel über den Kreis zu gefallen, über welchen man 7 "direkte" und 4 "indirekte" (Siebenmeter) Treffer erzielte. Trotz diverser Abwesenheiten und Trainingsrückstand einzelner Spielerinnen zeigten die GTVlerinnen eine ordentliche Leistung, mit welcher sie sich die beiden Punkte durchaus verdiente. Man spielte zwar nicht so gut, wie noch gegen Novartis, doch belohnte man sich für einen 60minütigen K(r)ampf schliesslich doch noch.

 

Im nächsten Spiel geht es erstmals in dieser Saison gegen den HB BB Binningen, welcher aktuell bei 2 Spielen mehr, gleich viele Punkte auf dem Konto hat wie die GTVlerinnen. Mit einem Sieg könnte man den Konkurrenten also distanzieren.

 

Anpfiff ist am Sonntag um 17 Uhr im FG.

 

HC Oberwil - GTV Basel U23  21:23 (11:10)

 

GTV: Sabrina (29 Paraden/21 Gegentore/58% Abwehrquote); Alessandra (2), Annika (2), Bettina (1), Caroline (3), Jacqueline (6/1), Leandra, Leony (1), Marielle (2), Regina (6/3).

 

Bemerkungen:

 

GTV ohne:  Amina, Sirkka, Meret (alle abwesend), Stephi (krank), Nadia (verletzt), Nina, Julia (nicht im Aufgebot).

 

keine Strafen gegen den GTV, 1x2 min gegen Oberwil.

 

der GTV vergibt 1 Siebenmeter, Sabrina hält 3.


Meisterschaft: GTV U23 - SC Novartis


Das Hinspiel gegen Novartis war wirklich schlecht, nun, nach einer Weihnachtspause von 2 Wochen und nur gerade 3 Trainingseinheiten Vorbereitung, stand das Rückspiel an. Novartis hatte bislang alle Spiele gewonnen und war dementsprechend favorisiert. Die GTVlerinnen, welche auf insgesamt 7 Spielerinnen verzichten mussten, hatten sich sowohl im Angriff, als auch in der Abwehr neue Systeme angeeignet, um den Stärken des Gegners entgegen zu wirken. Trotz der Tatsache, dass nur gerade 2 Spielerinnen alle 3 Trainingseinheiten mitmachten und es dementsprechend schwierig war, neue Akzente zu setzen, ging der Plan auf.

 

Aufgrund der schwierigen Trainingssituation, entschied sich der Trainer den Fokus hauptsächlich auf die Abwehrarbeit zu legen, da eine Umstellung in diesem Bereich weitaus schwieriger zu verarbeiten ist, als Anpassungen im Angriff.

Aufgrund der veiel Absenzen sank das Durchschnittsalter des Teams in diesem Spiel zudem auf gerade einmal 20.5 Jahre, weswegen unbedingter Einsatzwille umso wichtiger war.

Diesen zeigten die GTVlerinnen auch von der ersten Sekunde an und stellten den Angriff der Gäste immer wieder vor grosse Probleme. Einzig individuelle Aussetzer und mangelndes Rückzugsverhalten verhinderten, dass der GTV sogar mit einer Führung in die Pause hätte gehen können. 7:9 lag man zur Pause zurück, alles also noch offen.

 

Im Angriff hatte man die erwarteten Probleme, machte sich aber selbst auch das Leben schwer. Da man das System weitaus konsequenter durchzog als auch schon, kam man immer wieder zu freien Würfen und insgesamt 7 Siebenmetern. Dummerweise traf man zu oft den Pfosten oder die Latte, oder scheiterte an den beiden starken Keeperinnen des SC Novartis. Bei 5 verworfenen Siebenmetern muss man sich allerdings an der eigenen Nase nehmen.

Da man selbst aber die noch ein wenig stärkere Torhüterin in den eigenen Reihen wusste, reichte es, dass man gegen Ende der 2. Hälfte auf 15:11 davon ziehen konnte. Zwar gelang den GTVlerinnen ab diesem Zeitpunkt kein Tor mehr, doch hielten die Abwehr und die gewohnt starke Sabrina Bartels (55% abgewehrter Bälle), die 2 Punkte fest und besiegelten damit die erste Niederlage des SC Novartis in dieser Saison. Für die GTVlerinnen bedeutet dies, dass man den Anschluss an die Spitzengruppe halten kann und weiterhin von einer Top-3-Platzierung träumen darf - wenn man seine Hausaufgaben macht.

 

Bereits am kommenden Wochenende geht es auswärts gegen den HC Oberwil, gegen welchen man mit dem selben Engagement verteidigen und noch ein wenig abgebrühter angreifen muss, wenn man siegreich sein will.

 

Das Zeug dazu haben die Damen auf jeden Fall.

 

GTV Basel U23 - SC Novartis 15:14 (7:9)

 

GTV: Sabrina (17 Paraden/14 Gegentore/55% Abwehrquote); Alessandra, Amina (3/1), Annika, Bettina (2), Caroline (2), Jacqueline (3), Julia, Leony, Marielle (2), Nadia (3/1) .

 

Bemerkungen:

 

GTV ohne:  Celina, Sirkka, Meret, Regina (alle abwesend), Stephi, Nina (beide krank), Leandra (rekonvaleszent).

 

1x2 gegen den GTV, 1x2 min gegen Novartis.

 

der GTV vergibt 5 Siebenmeter.


Meisterschaft: Satus TV Birsfelden - GTV U23


Getreu unserem Achterbahn-Thema, gewann die U23 des GTV an diesem Wochenende auswärts beim Tabellen-Dritten Satus TV Birsfelden.

Nach den teilweise desaströsen Offensivdarbietungen in den Spielen gegen Novartis und vor allem Kleinbasel/Birsfelden, lag der Fokus der Trainingsarbeit auf den Angriffsgrundlagen. Was auf den ersten Blick, bei gerade 15 erzielten Treffern, nicht unbedingt so aussieht, war in Tat und Wahrheit eine deutliche Steigerung zu den vergangenen Partien. Die GTVlerinnen erspielten sich beriets in den ersten 10 Minuten genügend Chancen, das Spiel vorzeitig zu entscheiden und im Verlaufe der Partie kam man zu Chancen um 3 Spiele zu gewinnen. Das grosse Manko: die Chancenverwertung. Immer wieder scheiterte man frei vor dem Tor an den eigenen Nerven, oder der starken Pascale Nobs im Tor der Gastgeberinnen.

 

Die Art und Weise aber, wie man zu diesen Chancen kam, macht Mut für die kommenden Partien. Da man in der Abwehr wieder deutlich besser stand und Sabrina auf eine Abwehrquote von sagenhaften 64% kam, hatte man den Gegner die meiste Zeit über im Griff. Aufgrund der eklatanten Abschlussschwäche, musste man aber mit einem Rückstand von 2 Treffern in die Halbzeitpause.

 

Im 2. Durchgang besserte man sich offensiv ein wenig und kam immerhin auf 10 Treffer, wobei auch hier noch viel mehr drin gelegen hätte.

 

Dies ist aber Kritik auf einem gewissen Niveau, zumal man in den vergangenen Spielen froh gewesen wäre, man hätte die Geduld aufgebracht, so viele Torchancen herauszuspielen. So hatte die taktische Entscheidung, zum Ende der 2. Hälfte die beiden Spielmacherinnen Amina El Saghir und Alessandra Blanco gemeinsam auf die Platte zu bringen den Vorteil, dass das Spiel ruhiger wurde und man sich glasklare Chancen erarbeiten konnte. Zudem konnten die U19-Spielerinnen im 2. Durchgang weitestgehend für das wichtige Spiel vom Dienstag geschont werden, während die U23-Spielerinnen ihre Abläufe weiter automatisieren konnten.

 

Alles in allem also ein erfolgreiches Spiel, wobei an der Chancenverwertung bereits im nächsten Training gearbeitet werden wird.

 

Auf ein spielfreies Wochenende folgt am 13. Dezember mit der Auswärtspartie gegen den Tabellenletzten Weil am Rhein das letzte Spiel vor der Weihnachtspause. Ziel ist es, mit 10 Punkten in die Pause zu gehen, um weiter Kontakt zur Spitzengruppe zu halten.

 

Für die U19 geht es bereits morgen Dienstag weiter, mit dem heimspiel gegen den TV Kleinbasel. Anpfiff im FG ist um 19 Uhr.

 

Satus TV Birsfelden - GTV Basel U23 12:15 (7:5)

 

GTV: Sabrina (21 Paraden/12 Gegentore/64% Abwehrquote); Alessandra, Amina (4/1), Annika, Bettina (2), Caroline (2), Jacqueline (4), Leandra (1), Leony, Marielle (2), Meret, Regina.

 

Bemerkungen:

 

GTV ohne:  Celina, Nadia, Stephi (alle abwesend), Nina, Larissa (nicht im Aufgebot), Sirkka (auf der Bank, aber krankheitshalber nicht eingesetzt).

 

2x2min gegen den GTV, 2x2 min gegen Birsfelden.

 

der GTV vergibt 2 Siebenmeter.


Meisterschaft: SC Novartis - GTV U23


Life is a rollercoaster. Das sang schon Ronan Keating und dass dem manchmal so ist, müssen die U23-Damen des GTV derzeit am eigenen Leib erfahren. Auf eine schwache Leistung gegen Kleinbasel/Birsfelden, folgte die deutliche Steigerung unter der Woche im Cup gegen den 2. Ligisten Möhlin, worauf nun wiederum ein Tief gegen den SC Novartis folgte.


Man hatte sich für die beiden Partien viel vorgenommen und beide parallel vorbereitet. Da man wusste, dass Novartis ein hohes Flügelpressing spielen würde, wandte man das Gegenkonzept bereits gegen den TV Möhlin an, obschon dies dort noch nicht notwendig gewesen wäre. Was gegen Möhlin funktionierte, setzte man gegen Novartis nun plötzlich nicht mehr um. Zu oft versuchte man, die bedrängten Aussenspielerinnen anzuspielen, zu selten nutzte man die Lücken in der gegnerischen Defensive. Zu keinem Zeitpunkt spielte man das, was man sich vor dem Spiel vorgenommen hatte. Zeitweilen wirkten die Spielerinnen überfordert, was wiederum bedeutet dass nun der Trainer gefordert ist, seine Vorstellungen anzupassen und vielleicht einen Schritt zurück zu gehen um anschliessend wieder 2 nach vorne machen zu können.


Das grössere Problem als die Offensive war diesmal aber die Defensive. Während man vorne zwar kopflos spielte, dank der individuellen Qualitäten der Spielerinnen aber dennoch auf 21 Treffer kam, liess man in der Defensive zeitweilen sämtliche Tugenden vermissen. Hätte man zumindest hinten einigermassen gut gespielt, so hätten die 21 Treffer wohl zum Sieg gereicht, wenn man aber 27 Gegentreffer kassiert, dann muss man im Angriff strukturierter und konsequenter spielen um etwas zu holen.


Kurz gesagt: Gestern lief wenig bis gar nichts zusammen. Novartis spielte das was sie konnten und hatten mit Tanja Urgese die auffälligste Akteurin in ihren Reihen. Sie spielten überlegter, ruhiger und schlossen besser ab. In der Verteidigung hatten sie zwar ihre Schwächen, doch vermochten die GTVlerinnen diese nicht auszunutzen. Und im Tor hatten sie eine gut aufgelegte Keeperin, welche immer für eine Parade gut war.


Kurz: die gestern bessere Mannschaft hat gewonnen.


Für das junge Team gilt nun den Kopf nicht hängen zu lassen, sondern die Trainingswoche zu nutzen, um am kommenden Samstag in Birsfelden punkten zu können. Dies ist zwingend notwendig, will amn den Anschluss an die Tabellenspitze nicht verlieren. Der Trainer muss nun versuchen, die Mannschaft so einzustellen, dass sie bald möglichst wieder ein Erfolgserlebnis einfahren kann... und danach gleich wieder eines.


Das Spiel am Samstag beginnt um 18.45 Uhr in der Sporthalle Birsfelden.

 

SC Novartis - GTV Basel U23 27:21 (12:10)

 

GTV: Sirkka, Sabrina; Alessandra, Amina (5/1), Annika, Caroline (1), Celina (1), Jacqueline (1), Leandra, Leony (2), Marielle (4), Meret (1), Regina (6/1), Stephi.

 

Bemerkungen:

 

GTV ohne:  Bettina, Nadia (beide abwesend), Nina, Larissa (nicht im Aufgebot).

 

1x2min gegen den GTV, 1x2 min gegen Novartis.

 

Sirkka hält 2 Siebenmeter, Sabrina 1, der GTV vergibt 1.


Regio-Cup Viertelfinale: GTV U23 - TV Möhlin


Nach der schwachen Angriffsleistung im Meisterschaftsspiel gegen die SG Kleinbasel/Birsfelden hatte sich die 2. Mannschaft des GTV für die Cup-Partie gegen den 2. Ligisten Möhlin vor allem eines vorgenommen: strukturierter zu spielen. Zwar hatte man nur ein Training zur Verfügung um die anspruchsvollen Aufgaben gegen Möhlin und am Sonntag auswärts gegen den SC Novartis vorzubereiten, doch arbeiteten die Spielerinnen in diesem einen Training sehr gut mit und brachten Ansätze dessen bereits am gestrigen Abend auf die Platte. Zwar ging der TV Möhlin, welcher im Achtelfinale den TV Pratteln NS aus dem Wettbewerb geworfen hatte als klarer Favorit in die Partie, die Spielerinnen des GTV wussten aber auch, dass sie nicht gänzlich chancenlos sein würden.


Dass man Abwehr spielen kann, wusste man zwar bereits vor der Partie, dennoch war die Abwehrleistung in diesem Spiel herausragend gut. Es war die beste Defensivleistung welche seit langem zu bestaunen war. 31 Würfe fanden den Weg an der Abwehr vorbei aufs Tor, 19 davon wurden von den beiden starken Torhüterinnen Sirkka und Sabrina entschärft.


Man wusste um die Stärken des TV Möhlin und schaffte es, dass Spielmacherin Vanessa Soder nur vom Siebenmeterpunkt treffen konnte und auch die Topspielerin der Möhlemerinnen, die Ungarin Katarina Meszaros traf nur 2x aus dem Spiel, sowie 2x vom Punkt. Auch die starke Kreisläuferin Linda Pauli vermochte man ein ums andere Mal zu stoppen, wenn ihr auch 3 Treffer gelangen.


Mit leidenschaftlichem Einsatz vermochte man die endigen und dynamischen Möhlemerinnen ein ums andere Mal entscheidend zu bremsen und liess sie so nicht zu ihrem gewohnten Spiel kommen. Jede kämpfte bis zum Umfallen und wo Löcher entstanden, wurden sie gemeinsam gestopft. Es heisst, der Charakter einer Mannschaft zeige sich im Abwehrspiel. Nimmt man dies zum Massstab, so hat diese Mannschaft einen einwandfreien Charakter.


Offensiv hatte man noch am Wochenende grosse Schwächen gezeigt, spielte häufig kopflos, überhastet und nahm Würfe, aus welchen man kaum eine Aussicht auf Torerfolg hatte. Dies wollte man in dieser Partie unbedingt besser machen und dies gelang, zumindest streckenweise. Der Beginn war famos, die ersten 4 Angriffe spielte man genau so, wie man es sich vorgenommen hatte - die Ausbeute: 3 Treffer. Wie so häufig schien man dann aber das Gefühl zu haben, zwingend etwas anderes ausprobieren zu müssen und so wurde das Konzept immer weniger entscheiden zu Ende gespielt, so dass man in der Folge weitaus mehr Mühe bekundete. Positiv zu werten ist aber, dass man über das ganze Spiel gesehen zu weitaus mehr und zu qualitativ hochwertigeren Chancen kam als noch im letzten Spiel. Das grosse Problem diesmal war die mangelnde Fortune. Unzählige Mal trafen die Würfe den Pfosten oder die Latte, oder bekam die Gästetorhüterin noch eine Hand oder ein Bein an den Ball.


Arbeitet man aber weiter am Angriffsspiel und bringt die nötige Geduld und Übersicht auf, so wird sich das Abschlussglück wenden und diese Würfe finden dann auch ihr Ziel.


So bleibt festzuhalten, dass man zwar nur 3 Tore mehr warf als im vergangenen Spiel, dies aber gegen einen höherklassigen Gegner, welcher deutlich mehr individuelle und kollektive Qualität in die Waagschale werfen konnte als der letzte Gegner. Die Entwicklung im Angriffsspiel war deutlich zu erkennen und einmal mehr schaftte man es, von allen Positionen torgefährlich zu agieren. Wenn der Gegner eine Lücke schloss, so öffnete sich an anderer Stelle eine neue. Dass man es geschafft hat gegen eine 2. Liga-Mannschaft nur 12 Gegentreffer zu kassieren, spricht deutlich für die Qualität der Abwehr und der Torhüterinnen. Die Richtung der Entwicklung stimmt, nun müssen wir aber dranbleiben und weitere Schritte nach vorne machen.


Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich bereits am Sonntag um 14.45 Uhr, wenn die U23 auswärts in Muttenz auf den SC Novartis trifft. Die Gastgeberinnen verkauften ihre Haut bei der knappen 17:18 Niederlage im Regio-Cup gegen die 1. Mannschaft des GTV bereit sehr teuer und dürften alles daran setzen nun gegen uns zu Punkten. Das Spiel findet in der Sporthalle Kriegacker statt.

 

GTV Basel U23 - TV Möhlin (F2) 15:12 (6:5)

 

GTV: Sirkka, 12 Paraden/7 Gegentreffer/63% Abwehrquote), Sabrina (7 Paraden/5 Gegentreffer/58% Abwehrquote); Alessandra, Amina (3), Annika (1), Bettina (1), Caroline (3), Celina (1), Jacqueline (1), Leandra (1), Marielle, Meret (1), Nadia (1), Regina (2/1).


Möhlin: Anner, Ries; Bracamonte, Cichetti, Degen, Meszaros (4/2), Metzger (1), Moosmann (1), Mösch, Obermayer, Pauli (3), Schneider (1), Soder (2/2).

 

Bemerkungen:

 

GTV ohne:  Nina, Leony, Stephi, Larissa (nicht im Aufgebot).

 

2x2min gegen den GTV, keine Strafen gegen Möhlin.

 

Sabrina hält 2 Siebenmeter, der GTV vergibt 2.


Meisterschaft: GTV U23 - SG TV Kleinbasel II / Satus TV Birsfelden


So überraschend der Sieg gegen den klaren Favoriten ATV/KV vor Wochenfrist, so schmerzhaft war die etwas überraschende Niederlage gegen die Zweitvertretung der SG TV Kleinbasel/Satus TV Birsfelden.


Während der vergangenen beiden Wochen lag der Fokus der Trainingsarbeit schwerpunktmässig auf der Abwehr, welche in den ersten Partien nicht so funktioniert hatte, wie sich der Trainer dies vorstellt.


Die gute Nachricht zuerst: die Abwehr funktionierte einwandfrei! Und wenn die Abwehr doch einmal etwas durchliess, war Sabrina mit einer phänomenalen Quote von 60% gehaltener Bälle der gewohnt starke Rückhalt.


Die schlechte Nachricht: im Angriff passte nichts zusammen. Zwar führten die GTVlerinnen nach einem 0:1-Rückstand zwischenzeitlich mit 3:1 und 4:2, doch nach dem 4. Treffer riss der Faden komplett und in den verbleibenden 20 (!) Minuten gelang den GTVlerinnen kein weiteres Tor. Natürlich war da viel Pech dabei, bei Würfen an die Latte oder den Pfosten und Torhüterin Belinda Pinck steigerte sich von Minute zu Minute und machte beste Chancen zunichte, dennoch: 4 Treffer in 60 Minuten sind eine Katastrophe.


Hauptprobleme waren zum einen die fehlende Durchschlagskraft im Rückraum (für die 5 Treffer, übrigens alle von Rückraum links, benötigte man sage und schreibe 29 Versuche), sowie mangelnde Geduld im Spielaufbau. Zu oft schloss man überhastet ab oder leistete sich haarsträubende technische Fehler.

Nun ist es so, dass der Schwerpunkt dieses Teams auf der Ausbildung der Spielerinnen liegt, weswegen Rückschläge wie dieser eingeplant sein müssen. Dennoch ist es schmerzlich, wenn man ein Spiel verliert, in welchem man in der Abwehr aufopferungsvoll gekämpft und nur 15 Gegentreffer kassiert hat und dies auch noch ohne eine Zeitstrafe zu kassieren.

Der Sieg der Gäste war jedoch keinesfalls gestohlen. Ihr Innenblock verrichtete gemeinsam mit der Torhüterin hervorragende Arbeit und im Angriff erzielten sie halt diese 3 Treffer mehr. Bezeichnend war auch, dass die Gäste 3 ihrer 5 Siebenmeter verwerteten, während dem GTV vom Siebenmeterpunkt nur 1 Treffer gelang.


Es war ein enges Spiel, in welchem beide Abwehrreihen brillierten. Genau wie gegen den ATV/KV hätte auch dieses Spiel auf beide Seiten kippen können, diesmal blieben die Kleinbaslerinnen/Birsfelderinnen cooler und nahmen die 2 Punkte aus dem FG mit. Das junge Team hat gelernt, dass es nicht ausreicht ein Spiel in der Defensive zu kontrollieren, sondern dass man die gleiche Leidenschaft und Konzentration auch im Angriff aufbringen muss, gerade wenn der Gegner so defensiv eingestellt ist.


Lange Trübsal blasen geht nicht, da die Mannschaft bereits am Donnerstag im Regio-Cup auf den TV Möhlin (F2) trifft, ehe man am Sonntag auswärts gegen den SC Novartis spielt.


Anpfiff am Donnerstag ist um 20.30 Uhr im FG. Ziel wird es sein, auf mehr als 18 Treffer zu kommen, auch wenn der Gegner eine Liga höher spielt.

 

GTV Basel U23 - SG TV Kleinbasel II / Satus TV Birsfelden 12:15 (4:6)

 

GTV: Sabrina (23 Paraden/15 Gegentreffer/60% Abwehrquote); Alessandra, Amina, Annika, Bettina, Caroline (1), Celina, Jacqueline (4), Leandra (2), Meret, Nadia (1), Regina (4), Stephi.

 

Bemerkungen:

 

GTV ohne: Marielle, Sirkka (beide abwesend). Nina, Leony (nicht im Aufgebot).

 

Keine Strafen auf beiden Seiten.

 

Sabrina hält 2 Siebenmeter, der GTV vergibt 2.


Meisterschaft: ATV/KV Basel - GTV Basel U23


"Nach dem Spiel ist vor dem Spiel". Getreu diesem Motto packten die U19-Spielerinnen Regina, Alessandra, Nadia, Leony und Nina, sowie Trainer Christian gleich nach dem Schlusspfiff des U19-Spiels in Pratteln ihre Sachen und fuhren mit einem offiziellen Taxi, sowie einem internen Taxi ans Spiel der U23 im Bäumlihof. Dort wartete mit dem ATV/KV Basel der letztjährige 3. Liga-Meister, sowie Ex-Club von Sirkka und Annika (und Leandra, welche aber leider nicht dabei sein konnte). Man war sich bewusst, dass dies die wohl grösste Prüfung der bisherigen Saison werden würde, verloren die Gastgeberinnen doch in der Vorsaison gerade einmal 2 Partien und waren auch gut in die neue Saison gestartet. Man wusste aber auch um die eigenen Stärken und dass man sich an einem guten Tag vor niemandem zu verstecken braucht.


Die Partie begann schleppend, beide Teams produzierten viele Eigenfehler, wobei man beim GTV mit der anfänglichen Abwehrleistung überhaupt nicht zufrieden sein kann. Man überstand die erste Halbzeit hauptsächlich deshalb mit "nur" 3 Gegentreffern Rückstand, weil die Torhüterinnen Sirkka und Sabrina einmal mehr zeigten was in ihnen steckt. Gerade Sirkka, für welche es eine besondere Partie war, war hochmotiviert und konnte diese Motivation in eine überragende Leistung kanalisieren. Dass die Gäste im gesamten Spiel nur gerade 16 Gegentreffer hinnehmen mussten, ist zum grössten Teil das Verdienst der beiden Keeperinnen, welche beide über 50% der auf Ihr Tor gefeuerten Bälle entschärfen konnten.

 

Als der ATV/KV zu Beginn des 2. Durchgangs mit 4 Treffern in Führung ging, hätte wohl kaum mehr jemand auf einen Sieg der jungen GTV-Mannschaft gewettet. Doch diese zeigte, was sie vor allem anderen auszeichnet: Leidenschaft, Teamgeist, Kampfgeist. Beste Beispiel hierfür waren die Treffer von Bettina und Celina, welche mit purem Willen erzielt wurden. Man arbeitet sich Stück für Stück vor und zog hinten ein Bollwerk auf. Die Würfe, welche doch durchkamen, wurden zumeist von den Torhüterinnen entschärft. So kassierte man aufgrund deutlich verbesserter Abwehrarbeit im 2. Durchgang gerade noch 3 Gegentreffer. Vorne spielte man nun überlegter und vor allem zwingender. Man suchte nun die Lücke mit mehr Konsequenz und schloss meist überlegter ab.


Gross war der Jubel als die 16jährige Leony mit ihrem 3. persönlichen Treffer zum 16:16 ausglich. Nun war die Spannung kaum noch zu überbieten, jeder wusste, dass der nächste Treffer, der nächste Fehler, das Spiel entscheiden könnte. Nachdem die ATVlerinnen 30 Sekunden vor dem Ende über das Tor warfen, hatten die GTVlerinnen noch eine Auszeit, welche sie 10 Sekunden vor dem Ende nahmen. Das Ziel war einfach: den Fokus von Regina nehmen, um ihr eine kleine Lücke zu schaffen. Nun, die Lücke war da, Regina (18) nahm sich ein Herz und der Ball schlug im Winkel ein... 16:17 es war vollbracht. Die GTVlerinnen schlagen den amtierenden Meister ATV/KV in dessen eigener Halle und setzen ein Ausrufezeichen, dass mit ihnen zu rechnen ist. Man mag nicht die physisch stärkste Mannschaft haben, aber eine mit viel Herz. Und in dieser Partie, welche auf beide Seiten hätte kippen können, gab das Herz den Ausschlag zu Gunsten der Gäste. Für solche Momente spielen wir Handball, für solche Momente quälen wir uns im Training.


Ausruhen dürfen wir uns auf diesem Erfolg aber nicht. Bereits am kommenden Sonntag steht die Partie gegen die SG TV Kleinbasel II/Satus TV Birsfelden an, welche dem Leader aus Sissach nur knapp mit einem Treffer Differenz unterlagen. Wir werden wieder hart arbeiten, um am Ende wieder auf 2 Punkte hoffen zu dürfen.

 

ATV/KV Basel - GTV Basel U23  16:17 (13:10)

 

GTV: Sirkka (13 Paraden/10 Gegentreffer/57% Abwehrquote), Sabrina (8 Paraden/6 Gegentreffer/57% Abwehrquote); Alessandra, Amina (3/1), Annika, Bettina (1), Caroline (1), Celina (1), Jacqueline (3), Leony (3), Meret, Nadia (1), Nina (1), Regina (3).

 

Bemerkungen:

 

GTV ohne: Stephi (rekonvaleszent), Leandra, Marielle (abwesend).

 

1x2min gegen den GTV, 1x2min gegen ATV/KV.

 

Sabrina hält 2 Siebenmeter, der GTV vergibt 2.


Meisterschaft: GTV Basel U23 - Regio-Hummeln


Nachj einer Niederlage zum Saisonauftakt gegen Sissach und einem knappen Heimsieg gegen den HC Oberwil, empfingen die GTVlerinnen nun die Regio-Hummeln im FG. Man wusste, dass der Gegner sehr unangenehm zu spielen sein würde und sehr körperbetonten Handball spielt.


So war bereits zu Beginn klar, dass man im Bereich Kraft deutlich unterlegen sein würde, in Sachen Technik, Taktik und Schnelligkeit aber einige wirksame Trümpfe in den eigenen Händen haben würde. Und genau so kam es auch.


Während die GTVlerinnen sich vorgenommen hatten, aus einer agilen Defensive heraus das Tempo zu forcieren, waren die Pläne der Hummeln gänzlich gegenteiliger Natur. Sie versuchten das Tempo aus dem Spiel zu nehmen und dann entweder mit überraschenden Pässen oder Würfen, oder durch Einsatz ihrer überlegenen Physis die Abwehr zu überwinden. Dies klappte nur mässig. Die GTVlerinnen waren hinten gut aufgestellt und konnten dadurch auch die phasenweisen Schwächeperioden im Angriff kompensieren, als man ein ums andere Mal versuchte, ausgerechnet über die grösste Gegnerin zu werfen. Die gute Abwehr und die beiden stark haltenden Torhüterinnen Sirkka Henrich und Sabrina Bartels ermöglichten es dem Heimteam, mit einem 4-Tore-Polster in die Pause zu gehen.

Im 2. Durchgang passte man sich offensiv leider dem Spiel des Gegners an und kam fast nur noch durch Einzelaktionen zum Torerfolg, auf der anderen Seite vermochte man aber die Defensive weiter zu stärken und kassierte in den 2. 30 Minuten gerade noch 6 Gegentreffer. Die Gäste wurden nun spürbar aggressiver, was in einer roten Karte gipfelte, als eine Grenzacherin Marielle direkt ins Gesicht schlug. Da sich unsere Spielerinnen aber nicht auf die Provokationen einliessen und gerade defensiv den guten Job bis zum Ende durchzogen, stand unter dem Strich ein deutlicher 22:15-Sieg zu Buche.


Es war kein schönes Spiel und im Angriff hat man sich auch keinen Lorbeer verdient, doch zeitweise blitzte das offensive Potential auf und Regina Petraschke darf das Tor des Tages für sich beanspruchen. Sie traf mit einem trockenen Wurf aus 17 (!) Metern via Innenpfosten ins Tor.


Defensiv aber muss der Mannschaft eine reife Leistung attestiert werden. Obschon es erneut zu Rochaden kam und neue Spielerinnen ins Tema rückten, gab es keinen Bruch, weil alle solidarisch verteidigten und sich in die Zweikämpfe gegen die grösseren und schwereren Gegenspielerinnen warfen. Dieser Wille und die Gewissheit, 2 starke Torhüterinnen im Rücken zu haben, erlaubten es dem Team die beste Defensivleistung der bisherigen Saison zu zeigen. Und am gestrigen Abend reichte dies, den Gegner deutlich zu distanzieren. Bis in einer Woche, wenn das Auswärtsspiel beim letztjährigen Meister ATV/KV ansteht, muss aber das Offensivspiel deutlich verbessert werden, will man im Bäumlihof eine Chance haben. Anpfiff ist um 15.30 Uhr.

 

GTV Basel U23 - Regio-Hummeln  22:15 (13:9)

 

GTV: Sirkka (11 Paraden/9 Gegentreffer/55% Abwehrquote), Sabrina (10 Paraden/6 Gegentreffer/61% Abwehrquote); Alessandra, Amina (3/1), Annika (1), Bettina (2), Caroline (1), Celina (1), Jacqueline (2), Leony (4), Marielle (3), Meret (1), Nina (1), Regina (3/1).

 

Bemerkungen:

 

GTV ohne: Stephi (rekonvaleszent), Leandra (abwesend).

 

1x2 gegen den GTV, direkte rote Karte gegen die Regio-Hummeln.

 


Meisterschaft: GTV Basel U23  - HC Oberwil


Im 2. Spiel der Saison (das erste ging gegen den TV Sissach verloren) holte die neuformierte U23-Mannschaft des GTV die ersten beiden Punkte der Saison. Doch bis es soweit war, brauchte man viel Geduld und viele Nerven. Doch der Reihe nach:


Aufgrund von Verletzungen, Maturreisen und anderen Abwesenheiten wurde das Team erneut ziemlich durchgeschüttelt. Positiv war aber, dass Caroline Misteli ihr erstes Spiel der Saison bestreiten konnte und Neuzugang Annika Wetzel endlich ihr Debüt im GTV-Dress feiern konnte.


Ansonsten musste man gerade im Rückraum experimentieren, so dass mehrere gelernte Kreisläuferinnen dort zum Einsatz gelangten.


Die Partie wog von Beginn weg hin und her. Man merkte zwar rasch, dass die junge GTV-Truppe gewillt war, die ersten Punkte einzufahren, doch musste man vieles auch unter "jugendlichem Übermut" abtun. So machte man insbesondere im Angriff viel zu viele Fehler und wurde von den routinierten Oberwilerinnen für fast jeden dieser bestraft. In der Abwehr spielte man zwar grundsätzlich gut, doch gelang es noch zu selten, den Gegner wirklich ins Positionsspiel zu zwingen und ihn für seine Tore arbeiten zu lassen.


Aufgrund einer Phase mit verheerend vielen technischen Fehlern, vermochten die Gäste den Vorsprung Mitte der 1. Halbzeit auf bis zu 4 Treffer auszubauen. Ein Time-Out erbrachte dann aber die gewünschte Wirkung und die GTVlerinnen vermochten dank einer solidarischen Teamleistung bis zur Pause auszugleichen.


Auch in der 2. Hälfte wog das Spiel hin und her. Im Angriff vermisste man bei den Gastgeberinnen häufig die Entschlossenheit, was zu einfachen Ballverlusten führte. Zwar erzielte man 28 Treffer, doch war die Offensivleistung alles in allem nicht wirklich gut.


Da man aber auf jeden Treffer des Gegners mit einem eigenen antwortete und kurz vor Schluss mit 2 Treffern in Führung gehen konnte, genügte am Schluss eine gute Abwehrarbeit in Kombination mit Torhüterin Sabrina Bartels, welche gerade in dieser Phase wichtige Paraden zu verzeichnen hatte.


Mna hat im Spiel gesehen, woran es noch happert und das noch viel Arbeit nötig sein wird. Man hat aber auch gesehen, dass das Team auf gutem Wege ist und dass man sich als Mannschaft bereits gefunden hat. Und dies obschon hier eigentlich 2 Teams vermischt werden, spielt doch ein beträchtlicher Teil der Spielerinnen auch noch die U19-Meisterschaft.


Während die U23 nun bis zum 02.11. Zeit hat, sich auf das nächste Spiel gegen die Regio-Hummeln vorzubereiten (18.00 Uhr, FG), spielt die U19 bereits eine Woche früher, nämlich am 25.10. um 15 Uhr gegen den TV Pratteln NS (ebenfalls im FG).

 

GTV Basel U23 - HC Oberwil  28:27 (14:14)

 

GTV: Sabrina (27 Gegentreffer/19 Paraden/41% Abwehrquote); Amina (3/1), Anja (3), Annika (3), Caroline (6), Celina, Jacqueline (5), Leony (4/1), Marielle (2/1), Meret (1), Nina (1).

 

Bemerkungen:

 

GTV ohne: Alessandra, Stephi (beide verletzt), Bettina, Sirkka, Larissa, Regina, Nadia (alle abwesend), Leandra (noch nicht spielberechtigt), Dragana, Julia (nicht im Aufgebot).


GTV-Debüt von Annika Wetzel.

 

Keine Strafen gegen den GTV, 2x2min gegen Oberwil.